Am Mittwoch, dem 1. April 2026, war Sandra Trebesius, Geschäftsführerin der Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda mbH, im Rahmen des Dialogcafés in der Stadtbibliothek zu Gast. Eingeladen hatten die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Hoyerswerda, Korina Jenßen und die Bibliothek.
Seit Anfang des Jahres leitet Sandra Trebesius die städtische Verkehrsgesellschaft und bringt dafür viele Jahre Erfahrung im Bus- und Nahverkehr mit. Im Gespräch gab sie Einblicke in ihren beruflichen Werdegang und schilderte, wie sich ihr Interesse für Mobilität und Infrastruktur – insbesondere für den Busverkehr – bereits früh entwickelt hat.
Im Verlauf des Nachmittags wurde deutlich, wie vielfältig ihr Arbeitsbereich ist. Themen wie Linienplanung, Organisation des laufenden Betriebs und aktuelle Entwicklungen im öffentlichen Nahverkehr kamen ebenso zur Sprache wie die Auswirkungen der Mobilitätswende auf die tägliche Arbeit.
Auch die Frage nach der Rolle von Frauen in der Branche wurde aufgegriffen. Sandra Trebesius berichtete von ihren eigenen Erfahrungen und ging darauf ein, warum Frauen in diesem Bereich nach wie vor eher selten vertreten sind – und wo sich langsam Veränderungen abzeichnen.
Neben den fachlichen Einblicken blieb auch Raum für persönliche Eindrücke: etwa, wie es sich anfühlt, wenn ein lange vorbereitetes Verkehrsprojekt schließlich umgesetzt wird, oder welche Herausforderungen und besonderen Situationen der Arbeitsalltag mit sich bringt.
Auch die Fragen der Gäste kamen nicht zu kurz, denn schließlich lebt das Dialog-Café vom Dialog. Viele Fragen kamen zur Linienplanung und dazu, warum einzelne Haltestellen bedient oder eben nicht bedient werden, was es mit dem Car-Sharing-Projekt der VGH auf sich hat und ob man in den Bussen bald mobil zahlen kann. Sandra Trebesius konnte zu allen Themen Auskunft geben und so endete die Veranstaltung in einem regen Austausch zwischen Sandra Trebesius, Korina Jenßen und den anwesenden Gästen.
Das nächste Dialog-Café findet am 13.05.2026 um 17 Uhr statt. Zu Gast sind Anton und Richard Fuchs, die berichten, wie es sich anfühlt, plötzlich Teil einer echten Filmproduktion zu sein, und wie der Weg von der Lausitz auf ein Filmset führt.