Anlässlich des 53. Todestages von Brigitte Reimann am 20.02.2026 haben wir gemeinsam mit dem Freundeskreis für Kunst und Literatur zu einer besonderen Lesung in die Bibliothek eingeladen. Unter dem Titel „Was ich auf dem Herzen habe – Zeitzeugen über Brigitte Reimann“ stand diesmal nicht das Werk der Schriftstellerin selbst im Mittelpunkt, sondern persönliche Texte über sie – geschrieben von Menschen, die ihr literarisch und menschlich eng verbunden waren.
Die ausgewählten Beiträge stammen aus dem Buch „Was ich auf dem Herzen habe“. In Erinnerungen, Essays und sehr persönlichen Würdigungen zeichneten Weggefährtinnen und Weggefährten ein vielschichtiges Bild der Autorin. Ihre Texte eröffneten berührende Einblicke in Reimanns Charakter, ihr künstlerisches Selbstverständnis und die gesellschaftlichen Spannungsfelder ihrer Zeit.
Zu hören waren unter anderem Beiträge von Volker Braun, Reiner Kunze, Wolfgang Schreier, Helmut Sakowski, Irmgard Weinhofen, Dorothea Kleine, Waltraud Skoddow und Gert Neumann.
Gelesen wurden die Texte von Heidrun Dietrich, Christine Neudeck und Silvia Lohr vom Freundeskreis. Mit viel Gespür für Ton und Zwischentöne ließen sie die Erinnerungen der Weggefährten lebendig werden.
Es war ein Abend, der nicht nur an eine bedeutende Schriftstellerin erinnerte, sondern auch spürbar machte, wie sehr ihr Denken und Schreiben bis heute nachwirkt. Eine stille, eindrucksvolle Hommage – und ein schönes Zeichen dafür, dass Brigitte Reimann auch 53 Jahre nach ihrem Tod nichts von ihrer Kraft verloren hat.
Das Buch „Was ich auf dem Herzen habe“ können Sie sich selbstverständlich bei uns ausleihen.
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