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Jean-Luca gewinnt Regionalentscheid beim Vorlesewettbewerb

Leseförderung trotz Pandemie

Der Regionalentscheid des 63. Vorlesewettbewerbes fand digital per Video statt

Jean-Luca Eberl ist der beste Vorleser des Kreises Hoyerswerda/ Kamenz. Er gehört zu den 555 besten Vorleser*innen Deutschlands, die nun auf Bezirksebene weiter um die Wette lesen werden.

 

Vorlesewettbewerb in der Bibliothek

Organisiert wurde der Regionalentscheid des 63. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels wurde von der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek Hoyerswerda. Wie im Vorjahr begegnete der Wettbewerb den Pandemiebedingungen flexibel: Die neun Schulsieger*innen des Kreises konnten ihren Vorlesebeitrag bis zum 10. Februar aufzeichnen und über das Video-Portal des Wettbewerbs hochladen. Die Jury, bestehend aus Sascha Klein von der Lausitzer Rundschau, der freien Journalistin Silke Richter, Kristin Ritter aus der Schulbibliothek des Leon-Foucault-Gymnasiums und Pia Gutsche sowie Susann Keck vom Bibliotheksteam, sichteten und bewerteten alle eingereichten Video-Beiträge.

 

Jury muss entscheiden

„Die Entscheidung fiel uns auch dieses Jahr wieder schwer, da uns nur eine selbstgewählte Textstelle aus einem bekannten Lieblingsbuch als Bewertungsgrundlage vorlag. Die zweite Runde mit einem unbekannten Text musste leider auch dieses Jahr komplett entfallen“, berichtet Jurymitglied Susann Keck.

So musste die Jury umso genauer auf eine gute Betonung und deutliche Aussprache achten. Auch das richtige Tempo spielte bei der Bewertung eine entscheidende Rolle. Am Ende war es ein knappes Rennen, das Jean-Luca vom Lessing-Gymnasium Hoyerswerda mit dem Titel „Das Austauschkind“ für sich entschied. Er erhielt als Siegerpreis die Einladung zum Bezirksentscheid.

 

6.000 lesebegeisterte Kinder

In die Vorlese-Entscheide der Städte und Landkreise zogen in diesem Jahr bundesweit mehr als 6.000 Schulsieger*innen ein. Alle teilnehmenden Kinder erhalten eine Urkunde und eine Sonderauflage von „Das Universum ist verdammt groß und supermystisch“ von Lisa Krusche (Beltz).  Alle Gewinner*innen der Stadt- und Kreisentscheide erhalten zusätzlich ein Exemplar von „Calypsos Irrfahrt“ von Cornelia Franz (Carlsen). 480.000 Kinder nahmen insgesamt am 63. Vorlesewettbewerb teil. Damit kommt der Wettbewerb nahezu auf das Niveau eines Vor-Corona-Jahres.

 

Leseförderung im Großformat

Der seit 1959 stattfindende Vorlesewettbewerb ist einer der größten Schülerwettbewerbe Deutschlands. Er wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Der Wettbewerb soll die Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit tragen, Freude am Lesen wecken und die Lesekompetenz von Kindern stärken. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert den Vorlesewettbewerb. Auch in diesem Jahr unterstützen darüber hinaus vier Sparda-Regionalbanken die Aktion.

 

Finale

Die Etappen führen von der Schule über Stadt-/Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Bundesfinale, das am 21. Juni 2022 in Berlin stattfinden wird. Die 555 Regionalwettbewerbe (der Städte/Kreise) werden von Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen oder anderen kulturellen Einrichtungen organisiert.