Bibliothek Logo

News

Schließzeiten im Herbst

Wir bleiben vom 03.10. bis 06.10. und vom 31.10. bis 03.11. geschlossen!

Die Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek bleibt vom  03.10. bis 06.10. und vom 31.10. bis 03.11. aus betrieblichen Gründen geschlossen. 

Während der Schließzeit werden keine Medien fällig.  
Zu beachten ist außerdem, dass während der Schließtage die Medienrückgabeboxen nicht zur Verfügung stehen und erst ab dem folgenden Montag wieder genutzt werden können. 

Die Online-Angebote sind wie gewohnt rund um die Uhr nutzbar. In der Onleihe Oberlausitz können Nutzende eBooks, eAudios und ePaper online ausleihen und per App, PC oder eReader lesen. Filme können auf Filmfriend gestreamt und die aktuelle Tagespresse sowie Fachartikel über die Online-Datenbank Genios gelesen werden. 

Diese und weitere Online-Angebote sind auf der Homepage der Bibliothek unter Online Angebote zu finden.  
Die Anmeldung bei allen Online-Angeboten erfolgt durch den Benutzernamen (Nummer des Bibliotheksausweises) und das Passwort, das standartgemäß das Geburtsdatum (tt.mm.jjjj) ist. 

Das gesamte Team der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek wünscht allen Leserinnen und Lesern erholsame Feiertage!

Separator Image

foodsharing in der Kleinstadt – wie geht das?

Nach einer kurzen Sommerpause konnten die Gäste des Dialogcafés vom 14.08.2024 alles rund um das Thema Lebensmittelrettung „foodsharing“ erfahren und sich austauschen.

Zu Gast waren Irén Körner und Anke Freiberg, welche sich dem Dachverband foodsharing verschrieben haben. Anke Freiberg (Cottbus) bringt viel KnowHow mit, was das „Lebensmittelrettergeschäft“ anbelangt. Im Kleinen wie im Großen kann einiges bewirkt werden. Kleines auch im Privaten, zum Beispiel: Dinge, die im eigenen Vorrat oder vor dem Urlaub nicht verbraucht werden Freunden, Kollegen oder auf Facebook als Retterkorb anzubieten. Dies geht auch auf der foodsharing Homepage. Groß bezeichnet natürlich dann eine Organisation von Abholungen in gelisteten Lebensmittelgeschäften. So appelliert sie auch daran private Initiativen zu gründen, die manchmal schneller agieren können, als unter einem großen Verband mit gewissen Verantwortlichkeiten auf Bundesebene wie foodsharing.

Sie selbst organisiert Lebensmittelrettungen seit 2016 in Cottbus. Irén Körner ist seit 2022 foodsharerin und für den Bezirk um Hoyerswerda zuständig. Nun läuft es hier sehr schleppend an. Viele Hindernisse gilt es zu überwinden. Inhabergeführte Geschäfte und Lebensmittelketten für das `weniger Müll produzieren´ zu begeistern und die Zwänge der Industrienormen anderweitig umzuinterpretieren, kosten viel Kraft und Zeit.

Die Tafel, die Kinder- und Jugendfarm und der Zoo sind wertvolle Abnehmer für manche Konzerne, aber anders betrachtet wird es zu teuer produziertem Tierfutter.

Dennoch landet immens viel Essbares im Müll. Aber nicht nur Essbares, sondern auch aufgerissene Waschmittelverpackungen, Duschbad, o.a. Dinge des täglichen Bedarfes, welches nicht von der Tafel angenommen werden darf oder auch im Zoo nicht verwertbar sind.

Irén Körner ist ehrenamtlich in ihrer Freizeit unterwegs. Derzeit hat sie nur 2 Kooperationspartner, somit ist an ein größer Denken wie in anderen Städten oder Kommunen noch nicht zu denken.

Es gibt sehr viele angemeldete Foodsharer, die unterstützen möchten. Das kann ein Jeder von ihnen unter: https://foodsharing.de/content?sub=joininfo

Eine kleine Lektüre und ein Quiz sind notwendig um sich als Helfer einzutragen. Ebenso können eigene überschüssige Dinge aus Garten, Kühlschrank, `schmeckt den Kindern nicht´ als Essenskörbe angeboten werden und somit von Rettern gesehen und abgeholt werden.

Doch wo noch nichts gerettet werden kann und die Konzerne und Hersteller nicht im Boot sind, kann diese Initiative nicht wachsen. Wir finden dies Unterstützens wert und werden versuchen, den Gedanken der Lebensmittelrettung weiterzutragen, ein kommunales Netzwerk aufzubauen und schauen, dass auch hier der gute, essbare „Müll“ nicht mehr in der Tonne landet.

Zu sehen sind Bücherregale in der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek Hoyerswerda und ein Aufsteller von Blickpunkt Auge mit der Aufschrift "Probleme beim Sehen? Wir sind für Sie da! Wir beraten zu Hilfsmitteln, finanziellen Ansprüchen und vielem mehr. Von Betroffenen für Betroffene. Unabhängig und kostenfrei."

Rat und Hilfe bei Sehverlust

Rat und Hilfe erhalten Betroffene und Angehörige beim Aktionstag „Rat und Hilfe bei Sehverlust“ am 22.08. von 10 bis 13 Uhr in der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek Hoyerswerda.

Der Vormittag startet um 10 Uhr mit dem Impulsvortrag „Ich sehe so, wie du nicht siehst. Leben mit Sehbehinderung – was heißt das?“. Expertinnen von Blickpunkt Auge zeigen, welche Anzeichen es für Augenerkrankungen gibt und wie sich solche Erkrankungen auf das Miteinander auswirken.

Ab 11 Uhr stehen die Referentinnen von Blickpunkt Auge und dem Landeshilfsmittelzentrum für individuelle Beratung und Information zur Verfügung. Interessierte und Betroffene können u.a. verschiedene Seh- und Alltagshilfsmittel ausprobieren und sich zu Unterstützungsmöglichkeiten, rechtlichen und finanziellen Ansprüchen, Fördermöglichkeiten am Arbeitsplatz und Schulungsangeboten informieren und beraten lassen.

Die Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek informiert zu der neuen, kostenlosen Fernleihe des Deutschen Zentrums für barrierefreies Lesen. Dort können über die Bibliothek Romane in Großdruck bestellt werden, die extra für Menschen mit Seheinschränkungen angefertigt wurden. Zudem haben Interessierte die Möglichkeit E-Book-Reader auszuprobieren und sich über das Onleihe-Angebot der Bibliothek zu informieren. Bei diesem kann man sich mit einem gültigen Bibliotheksausweis kostenlos E-Books, Hörbücher und Zeitschriften per App auf dem Smartphone oder über den Browser auf dem PC oder E-Book-Reader ausleihen.

Der Eintritt ist kostenlos, es ist keine Anmeldung nötig.

Zu den Kooperationspartnern:

Blickpunkt Auge. Rat und Hilfe bei Sehverlust.
Landeshilfsmittelzentrum Dresden
Separator Image

Willkommen im Sunshine State

War das Motto unserer letzten Kulturellen Reise, in der es nach Florida ging. Chris Spencer, welcher gebürtig aus Florida stammt, aber mittlerweile schon länger in Hoyerswerda lebt, hat die Gäste am 28. Juni mit auf eine Reise durch diesen vielfältigen Staat genommen.

Das Florida viel mehr als nur Sonne, Palmen und Strand ist, wurde in dem Vortrag schnell deutlich. Eine facettenreiche Natur in den Nationalparks der Everglades, City Vibes und Wolkenkratzern in Miami oder riesen Vergnügungsparks in Orlando. Die Gäste konnten einen vielfältigen Einblick in den südöstlichsten Bundesstaat der USA gewinnen. Chris Spencer führte mit vielen privaten Einblicken, kuriosen Fakten und viel Humor die Gäste durch den Abend.

Nach dem Vortrag hieß es wie immer, Kultur trifft Kulinarik. Wie bei jeder unserer Kulturellen Reisen gab es auch an diesem Abend wieder Kostproben aus der jeweiligen Heimat der Referenten. Dieses Mal konnten sich die Gäste auf Mac & Cheese, Tortiallas mit Salsa, Brownies, Sandwiches, Chickenwings und den für Florida bekannten und beliebten Key Lime Pie freuen. Beim gemeinsamen Essen kamen die Gäste gemeinsam und mit Chris Spencer ins Gespräch und haben in entspannter Atmosphäre den Abend ausklingen lassen. Wir bedanken uns bei Chris Spencer und allen Helfern für den gelungenen Abend. 

Wer nicht dabei sein konnte, aber schon immer mal eine Salsa nach original einheimischem Rezept machen wollte, findet hier das Rezept, das uns Chris Spencer netterweise zur Verfügung gestellt hat.

Salsa

Zutaten

  • 2 Große Tomaten, klein gehackt
  • 1 Kleine rote oder weiße Zwiebel, klein gehackt
  • 2 Frische rote oder grüne Chilischoten, (Serranos oder Jalapeños), klein gehackt
  • 1 Kleiner Bund Korianderblätter, die harten Stängel entfernt, klein gehackt
  • 3 EL Limettensaft, frisch gepresst
  • 1 Kleine Knoblauchzehe, fein gerieben (optional)
  • Meersalz nach Geschmack

Zubereitung

  1. Die Zutaten (Tomaten, Zwiebel, frische Chilischoten, Koriander, Limettensaft, Knoblauch, wenn Ihr welchen verwendet) in eine kleine Schüssel geben, vorsichtig vermischen und mit Salz würzen. Unbedeckt stehen lassen, damit sich die Aromen verbinden (10-15 Minuten)
  2. Enjoy!

Flucht nach Osten: Autorenlesung mit Michael-Alexander Lauter

Am 26. Juni war Michael-Alexander Lauter zu Gast in der Stadtbibliothek. Gelesen hat er aus seinem Buch "Flucht nach Osten". In dem Buch wird die Flucht seines Schwiegervaters Prof. Hans Lauter im Jahre 1945 aus dem Zuchthaus Waldheim zur Roten Armee thematisiert. Die Gäste, die an diesem warmen Nachmittag den Weg der Bibliothek gefunden haben, hörten aufmerksam zu, als Alexander Lauter die Flucht seines Schwiegervaters sehr Detailreich beschrieb.

1935 wurde der in Chemnitz lebende Jungkommunist Hans Lauter wegen Widerstand gegen die Nazidiktatur zu 10 Jahren Zuchthaus verurteilt. Während der Haft blieb er weiter illegal aktiv. Auch träumte er von der Freiheit. Aus dem Zuchthaus Waldheim zu entfliehen, war jedoch unmöglich. Als sich April 1945 im Gefängnis Radebeul die Gelegenheit ergab, war Hans Lauter vorbereitet.

Nach der Lesung, die bleibenden Eindruck bei den Gästen hinterlassen hatte, stand Herr Lauter für Fragen bereit. So entwickelte sich unter den Gästen und dem Autor ein offener Dialog, mit dem der Nachmittag seinen Ausklang fand.

Das Buch "Flucht nach Osten" können sie sich natürlich auch bei uns in der Bibliothek ausleihen.

Separator Image

Der Buchsommer geht bald wieder los!

Kein‘ Lesestoff für die Sommerferien?

Die Bibliothek hilft aus der Klemme! „Beim Lesen tauch ich ab" ist das Motto der sachsenweiten Ferienaktion „Buchsommer", bei der auch in diesem Jahr wieder die Brigitte-Reimann-Bibliothek teilnimmt. Start ist am 14. Juni!

Die schönste Zeit des Jahres bricht an: Der Sommer und natürlich die Sommerferien!

Statt auf der heimischen Couch lädt jede Wiese, Parkbank, der Strand und natürlich auch der heimische Garten zum Schmökern ein. Passend dazu hat die Brigitte-Reimann-Bibliothek im Rahmen des Buchsommers Sachsen über 150 brandneue Kinder- und Jugendbücher erworben. Auf die Kinder und Jugendlichen warten fesselnde Abenteuergeschichten, lustige Comics, aufregende Fantasygeschichten und spannende Sachbücher.

Statt der üblichen vier Wochen dürfen alle Buchsommer-Bücher bis zum Ende der Sommerferien ausgeliehen werden - dafür muss man noch nicht einmal in der Bibliothek angemeldet sein. Ferienkinder kommen auch nicht zu kurz und können sich für den Buchsommer anmelden, die Erlaubnis der Eltern wird nicht benötigt.

Lese-Logbuch, Zertifikat, Buchsommerparty und Gewinnspiel

Jeder und jede, der sich anmeldet, erhält zudem ein Lese-Logbuch, in dem die verschlungene Lektüre über den Sommer eingetragen werden kann. Wer mindestens drei Bücher schafft, bekommt am Ende der Sommerferien ein Teilnahmezertifikat.

Am 09.08. wird der Buchsommer gebührend verabschiedet! Bei der Buchsommer-Abschlussparty warten auf alle Teilnehmenden von 14 bis 18 Uhr tolle Bastelaktionen, ein Bücherflohmarkt, eine Rallye mit Gewinnspiel und Eis aufs Haus! Wer seine Bücher bereits fleißig im Buchsommer-Logbuch eingetragen hat, kann sich gleich das Buchsommer-Zertifikat abholen.

Auch dieses Jahr können die Kinder und Jugendlichen an der Buchsommer-Lesepreis-Auslosung teilnehmen und ein Exemplar des Preistitels gewinnen. Die Anmeldung und Teilnahme am gesamten Buchsommer ist wie jedes Jahr kostenlos.

Die Buchsommer-Aktion wird vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert und durch den Landesverband Sachsen im Deutschen Bibliotheksverband e.V. koordiniert.

Förderpreis der „Stiftung zum Wohl des Pflegekindes 2024“ geht an die Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek!

Durch ihr außerordentliches Engagement holt Nicole Schutza den Förderpreis nach Hoyerswerda

Nicole Schutza welche im Rahmen ihres Studiums zur Sozialpädagogin mit dem Schwerpunkt „Psychosoziale Beratung im Pflegekinderwesen“ ihr Praktikum in der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek in Hoyerswerda absolvierte, konnte mit ihrem außerordentlichen Engagement den Förderpreis der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes 2024 gewinnen.

Während ihrer Zeit in der Bibliothek richtete die 49-jährige in Zusammenarbeit mit den Kolleginnen der Stadtbibliothek ein Bücherregal für Pflegefamilien ein und erhielt dafür den Förderpreis der Stiftung.
„Als soziale Mutter befasse ich mich sehr stark mit Fachliteratur zum Pflegekinderwesen und habe gemerkt, wie preisintensiv diese normalerweise ist, obwohl sie jedem zugänglich sein sollte. Ich finde, das Pflegekinderwesen sollte mehr in die Öffentlichkeit gerückt werden“ erzählt Nicole Schutza.

Die Bücherecke steht inzwischen symbolisch für zahlreiche Aktivitäten wie Fachvorträge und Buchvorstellungen. So fand unter anderem bereits eine Autorenlesung mit Frau Dr. Bettina Bonus statt, mit dem Thema Frühtraumatisierung bei Kindern in Pflege- und Adoptivfamilien. Eine weitere Veranstaltung mit Dagmar Elsen drehte sich um das FASD Syndrom (Fetale Alkoholspektrumstörung) welche bereits durch kleine Mengen Alkohol in der Schwangerschaft ausgelöst werden kann.
Die Anliegen von Pflegefamilien sollen somit kontinuierlich an einem öffentlichen Ort in der Stadt präsent sein. Ebenso organisiert Nicole Schutza alle zwei Monate ein „Elternfrühstück“ für Eltern von Kindern mit Behinderung. Dabei geht es unter anderem um Themen wie die Antragstellung auf einen Pflegegrad oder eine Schulbegleitung.

Die Freude über den Förderpreis ist auch in der Bibliothek groß „Wir glauben, dass Informationen aus allen Lebensbereichen in der Bibliothek frei und kostenlos für alle verfügbar sein sollten. Wir haben zwar bereits eine große Auswahl an Medien in unserem Familienregal, freuen uns aber dieses nun zu erweitern, um den Fokus noch mehr auf diese wichtige Gruppe legen zu können.“ so Maja Kos, Bibliotheksleiterin.Von dem Förderpreis, welcher auf 500 € dotiert ist, sollen weitere Medien für die Bücherecke für Pflegefamilien angeschafft werden. Außerdem sponsert die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes eine Tagesveranstaltung in der Stadtbibliothek Hoyerswerda im Jahr 2025 als kostenfreies Angebot für Pflegeeltern, Fachkräfte der sozialen Arbeit und im Familienrecht tätige Personen.

Frau Schutza sieht den Förderpreis als Motivation. So wird Sie ab dem 13.08.2024 jeden Dienstag von 12:00 – 14:00 Uhr in der Bibliothek ein neues Angebot starten. Im Mittelpunkt stehen Informationsgespräche zum Pflegekinderwesen für (werdende) Pflegeeltern, Herkunftseltern, Pädagogen und Fachkräfte der sozialen Arbeit sowie alle Interessierten. Die Informationen erfolgen nach den Leitsätzen der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes und umfassen auch FASD-, AD(H)S- und traumagerechte Erziehung. Das Angebot wird kostenlos sein.

Wer sich für das neue Beratungsangebot ab August oder das Elternfrühstück interessiert, kann zur Infostunde einfach vorbeikommen oder sich direkt bei Nicole Schutza per E-Mail melden: pflegeeltern-lausitz@web.de

Die Fachliteratur aus der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek Hoyerswerda kann auch per Fernleihe in jeder anderen Bibliothek ausgeliehen werden.

Separator Image