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Frag den Oberbürgermeister

Gleich zweimal hieß es Frag den Oberbürgermeister im Monat März. Bei der zweiten Runde am 22. März, in der es wieder eine öffentliche Gesprächsrunde gab, konnten die Bürgerinnen und Bürger der Stadt dem Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh wieder alle Fragen stellen, die ihnen auf dem Herzen lagen.

So bewegten diesmal die Bürger vor allem Fragen zu Straßensanierungen, Neubaumaßnahmen, und überwiegend der Grünflächen und Bäume der Stadt. So fragte etwa ein Bürger, wann und wo die am Scheibesee für das Strukturwandelprojekt gefällten Bäume wieder aufgeforstet werden. Eine andere Frage betraf gefällte Bäume auf der Parkfläche des Lausitz Centers. Allgemein kann man sagen, dass an diesem Abend Naturschutz sowie Flora und Fauna den Abend dominierten.

Auch neu zugezogene Bürger haben sich dem Format angeschlossen, um die Stadt kennenzulernen und sich zu erkundigen, was die Gesprächsthemen bei den Frag den Oberbürgermeister runden eigentlich beinhalten. Das Feedback war durchaus positiv.

Die nächste Frag den Oberbürgermeister Runde findet am 26.04.24 um 17:00 Uhr in der Stadtbibliothek statt, dieses Mal wieder mit einem vorgegebenen Thema. Wir würden uns freuen, sie dort begrüßen zu dürfen.

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Autorenlesung mit Klaus-Dieter Kunick

In unserem Frauenaktionsmonat März konnten wir am 13.03.2024 einen pensionierten und immer noch sehr engagierten, ehemaligen Journalisten mit seinen eigens recherchierten und bewegenden Geschichten zum Thema „Frauenschicksale“ aus DDR Zeiten lauschen. Er rezitiert aus seiner Publikation „Der lange Weg zur Freiheit“.

Sein Appell an den Respekt der Menschen füreinander, folgte ein kurzer geschichtlicher Abriss über Geschlechtergerechtigkeit von vor 2500 Jahren, wobei Frauen und Sklaven auf einer Ebene standen. Er erwähnte Einzelschicksalen und - Kämpferinnen, welche noch keine Denkwende einleiten konnten. Erst 1920 nahm mit Rosa Luxemburg die Gleichberechtigungsbewegung Fahrt auf. Und erst 1949 ging es ins Grundgesetz ein.

Seine 30 Geschichten sind über 2 Jahre entstanden und mit vielen Reisen zu den Porträtierten verbunden gewesen. Es geht um Frauen- und Männerschicksale im Kontext der »Wende« ... und um die Bewahrung und Aufarbeitung der Geschichte, die bis heute nicht wirklich stattgefunden hat.

Teilweise Erfolgsgeschichten, welche natürlich auch ihre Kehrseiten haben.

Nach der Lesung stand Herr Kunick den interessierten Besucherinnen Rede und Antwort.

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Volkshochschule Hoyerswerda und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt im Rahmen der Frauenaktionswochen 2024 in Hoyerswerda und im Landkreises Bautzen.

https://www.hoyerswerda.de/Veranstaltungen/frauenaktionswochen-2024-im-landkreis-bautzen/

Zum Buch von Klaus-Dieter Kunick.

Zu sehen sind viele Bastelmaterialien, eine Löwe aus Papier, eine Rakete uns Toilettenpapierrollen und Zeitungsschnipsel.

Ferienbastelaktion

Coole Raumschiffe, buchige Blumen, tolle Lesezeichen und wilde Löwen – der Kreativität war am Bastelnachmittag am 22.02. bei uns in der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek keine Grenzen gesetzt! Es wurde gebastelt was das Zeug hielt und nach dem Motto „Aus Alt mach Neu!“ wurden aus Altpapier, alten Büchern und Flyern, bunten Papier und reichlich Kleber großartige neue Kunstwerke geschaffen.

Gute Nachricht für alle Urlauber und Daheimgebliebenen: Der nächste Bastelnachmittag kommt bestimmt!

Am 21.03. besucht uns die Domowina und zeigt, wie sorbische Ostereier bemalt werden. Natürlich kann man auch selbst diverse Techniken ausprobieren.

Hier geht's zur Veranstaltung!

Und am 28.03. basteln wir wieder, diesmal im Schloss Hoyerswerda, zum Kinderbuchtag Grußkarten für Ostern, Lesezeichen und Osterhasen. Außerdem gibt es einen Kinderbuchflohmarkt und Bilderbuchgeschichten werden auch vorgelesen! Waffeln und Limo sorgen für volle Mägen.

Hier geht's zum Schloss!

Impressionen von den geschaffenen Kunstwerken:

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Ausstellungseröffnung „Heldinnen wie wir“

Am Freitag, dem 1. März starteten im Landkreis Bautzen offiziell die Frauenaktionswochen und in der Bibliothek der Themenmonat „März: Monat der starken Frauen“ im Rahmen dieses Themenmonats finden im ganzen Landkreis Bautzen insgesamt über 35 Veranstaltungen statt, 17 davon in Hoyerswerda und 3 in der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek. Passend dazu wurde am 1. März die „Ausstellung Heldinnen wie wir“ von Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Hoyerswerda Korina Jenssen feierlich in der Stadtbibliothek eröffnet.

In der Ausstellung geht es um 15 Frauen aus Wurzen, welche sich vor zwei Jahren auf den Weg gemacht haben, um die Heldin in sich selbst und die Heldinnen in ihrem Leben zu entdecken: Frauen aus dem Seniorenheim, aus dem betreuten Wohnen für Menschen mit Beeinträchtigung, der interkulturellen Frauengruppe und der feministischen Aktionsgruppe.

„Sie haben Geschichten geschrieben, die von ihrem Leben erzählen, in dem sie Gewalt und Ausgrenzung auf unterschiedliche Art erfahren haben, in dem sie gekämpft und sich befreit, neu angefangen oder trotz alledem weiter gemacht haben.“ sagt Frauke Sehrt, die Verantwortliche für das Projekt. „Hieraus ist ein Manuskript mit 21 Texten entstanden. Zu den Texten haben die Teilnehmerinnen gemeinsam Motive entwickelt und diese fotografiert.

Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Bibliothek besichtigt werden.

Auf dem Foto zu sehen v.l.n.r:
Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh, Bibliotheksleiterin Maja Kos, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Hoyerswerda Korina Jenssen, Projektleiterin Offene Werkstatt der Demokratie Julia Kieschnick.

Ein Roadtrip durch Bosnien&Herzegowina

Unsere Kulturelle Reise durch das schöne Balkanland

Am 24.02.24 gab es wieder eine Kulturelle Reise in der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek, bei der die Teilnehmenden Gäste sich dieses Mal auf eine Reise nach Bosnien&Herzegowina freuen konnten. Zu Gast war Bibliothekschefin Maja Kos welche die Gäste an diesem Abend mit ihrer Präsentation mit auf einen „Roadtrip nahm.“

Und so machten sich über 34 Teilnehmende gemeinsam auf die Reise in das Balkanland in Südeuropa. So erklärte Maja Kos, dass die Stereotypen der Menschen vom Balkan ihre emotionale Ader, ihre Lautstärke sind, aber auch, dass viel gesungen und getanzt wird. Weitere Hintergrundinformationen erhielten die Menschen über die Währung, die Bedeutung der Flagge und die Geschichte des Landes im Allgemeinen.

Prijedor,Banja Luka, Jablanica, Sarajevo, Trebinje, Herzegowina und Mostar waren nur einige der Stationen des Roadtrips und bei jeder wurden die Gäste mit vielen Hintergrundinformationen, kulturellen Highlights sowie spannenden Insides und kleinen Anekdoten versorgt. So fließt etwa durch Prijedor der Fluss Sana – was im lateinischen Gesundheit bedeutet und so erzählt und Maja Kos, dass ihre Großmutter bei fast jedem Gesundheitlichen leiden ein Bad in eben diesem Fluss empfiehlt.

Das Bosnien&Herzegowina eine reiche Kultur hat, merkt man an diesem Abend auch daran, dass fast jede Stadt oder Region etwas anderes zu bieten hat. Von verschiedenen Trachten über unterschiedliche kulturelle Stätten wie Schlösser und Burgen sowie regionalen Spezialitäten beim Essen und Events besticht ebenso die vielfältige Natur des Landes. Man kann in glasklaren Flüssen und Seen baden, Wandern gehen durch riesige Nationalparks, aber auch Ski fahren ist möglich. Maja Kos teilte während des Vortrags zahlreiche Geheimtipps und eigene Empfehlungen, falls einer der anwesenden das Land für seinen nächsten Urlaub in betracht zieht.

Am Anschluss an den Vortrag konnten sich die Gäste auf landestypische kulinarische Köstlichkeiten freuen. So wurden Pita, Burek und Cevapcici gereicht, aber auch landestypische Süßigkeiten und Kaffee. Während des Essens konnten sich die Gäste in angenehm lockerer Atmosphäre über den Abend und ihren gemeinsamen „Roadtrip“ austauschen.

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Dialog-Café Febraur

Leben und Lebensgeschichten einer Autorin

Am 21.02.2024 fand wieder ein Dialog-Café in der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek statt. Zu Gast diesmal war Autorin und Restaurantbesitzerin Sybille Tetsch welche uns mitnahm und von ihrem Werdegang berichtete, etwa wie sie von der Försterin zur Restaurantbesitzerin wurde, welche Rolle ihre Heimatverbundenheit dabei spielte und warum sie sich selbst als Fremde in der Heimat sieht.

So eröffnete sie zusammen mit ihrem Mann ihr Restaurant in Proschim, einem von der Braunkohle bedrohten Ort in der Lausitz, um den Proschimern Mut zu machen. In ihrem kleinen Restaurant, wo sie im Sommer Flammenkuchen und im Winter warme Schmorgerichte serviert wird so nachhaltig wie möglich betrieben. Die Verbundenheit mit der Natur von Frau Tetsch ist den ganzen Abend über spürbar.

Nachdem die Gäste von dem Leben und den Lebensgeschichten von Frau Tetsch erfahren hatten, wurde die Brücke zu ihrem Kinderbuch "Emmy und der Kern der Dinge“ geschlagen, aus welchem an diesem Abend gelesen wurde.

Über das Buch:
Emmy erinnert sich noch genau daran, als im Fernsehen in Japan das Atomkraftwerk Fukushima explodierte, und auch von einer Katastrophe in Tschernobyl hat sie schon gehört. Doch dann findet sie heraus, dass es auf der ganzen Welt noch viel mehr Unfälle gegeben hat, bei denen Menschen durch radioaktive Strahlung zu Schaden gekommen sind. Sie begibt sich rund um den Globus auf eine abenteuerliche Reise auf der Spur des Urans von der Uranmine bis hin zur ungelösten Endlagerung, trifft andere Jugendliche, deren Schicksale durch Strahlenunfälle geprägt sind und erfährt mehr über die Risiken der Atomkraft.

Mit eindrücklichen Schilderungen der Originalschauplätze in Japan, Weißrussland, Deutschland, Nordafrika und dem Irak zieht die Autorin ihre jungen Leser in den Bann und vermittelt aus der Sicht der betroffenen Kinder und Jugendlichen, welchen Gefahren wir alle tagtäglich durch die Atomkraft ausgesetzt sind

Ein Lesebuch mit einem gelungenen Spagat zwischen sachlicher Information und spannender Erzählung zu einem aktuellen und drängenden Thema, über das es ansonsten keine altersgerechten Informationen für Kinder und Jugendliche gibt. Schließlich hat die kommende Generation ein Recht zu wissen, welche nuklearen Bürden sie morgen von uns erben wird.

Sybille Tetsch entschied sich ganz bewusst aus einem der schwersten Kapitel „Wüstenstadt von Bazra“ zu lesen. Die aktuelle Situation mit den vielen Kriegen weltweit beschäftigt sie sehr und so steigt sie ein in die Lesung aus diesem Kapitel, wo es darum geht, wie Emmy einen Jungen im Krankenhaus von Bazra besucht, und erfährt, was ihn so krank gemacht hat.

Es kehrte Stille ein und nach dem das Kapitel gelesen war, erfüllte und bedrückte die Stille den ganzen Raum. Man merkte, dass den Besuchern des Abends die Geschichte von Emmy und dem Jungen sehr nahe ging. Und erst nach einem Moment wurde der Dialog wieder aufgenommen. Frau Tesch berichtete den Gästen, dass alle Schauplätze in ihrem Buch und auch die Menschen, um die es geht, real sind. (Namen im Buch wurden geändert) Auch hat sie bis auf den Irak alle Länder, um die es geht, besucht. Ob sie nicht Angst vor der Strahlung gehabt hätte, fragte einer der Besucher – Frau Tetsch antwortete darauf: Angst nicht, aber Respekt. Man muss sich der Gefahr bewusst sein.

Nachdem gelesen wurde, traten die Autorin und die Gäste in einen Austausch über das Thema der Atomenergie, die Angst um das, was wir unseren nachfolgenden Generationen zurücklassen und darüber wo man Veränderung anstreben könnte. Wir bedanken uns bei Frau Tetsch für den Abend, der vielen der Gäste sicher noch lange im Kopf bleibt.

Schließzeiten über die Osterfeiertage

Die Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek hat während den Osterfeiertagen vom 29.03.2024 bis 01.04.2024 geschlossen. Die Medienrückgabeboxen sind ebenfalls geschlossen, es werden während der Schließzeit jedoch keine ausgeliehenen Medien fällig!

Wer dringend Lesenachschub, ein schönes Hörbuch oder etwas für den nächsten Filmeabend braucht – für den ist die Online-Bibliothek 24/7 da. Diese ist für angemeldete Bibliotheksnutzerinnen und Nutzer kostenlos.

In der Onleihe-Oberlausitz gibt es die Möglichkeit eBooks bequem per E-Reader, App auf dem Tablet oder Handy oder PC zu lesen. Außerdem sind Hörbücher oder Zeitschriften online ausleihbar. Bei Filmfriend können Filme und Serien kostenlos gestreamt werden.
Alle Online-Angebote der Bibliothek sind unter https://bibliothek-hy.de/online-angebote/ zu finden.

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Das Team der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek wünscht allen schöne Feiertage.

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