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Warungsarbeiten im Online-Katalog

Liebe Leserinnen und Leser,
aufgrund notwendiger Wartungsarbeiten steht unser Online-Katalog einschließlich des Leserkontos am

31.08.2026 von 20:00 bis 24:00 Uhr vorübergehend nicht zur Verfügung.

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Rückblick: Aktionswoche anlässlich des 93. Geburtstages von Brigitte Reimann

Mit einer abwechslungsreichen Aktionswoche hat die Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek vom 20. bis 25. Juli den 93. Geburtstag ihrer Namenspatronin gefeiert. Gemeinsam mit dem Autor Andreas Eichler sowie Angela Johanning und Christine Neudeck vom Freundeskreis des ehemaligen Hoyerswerdaer Kunstvereins entstand ein vielseitiges Programm, das Brigitte Reimann und ihr literarisches Schaffen aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln in den Mittelpunkt rückte.

Den Auftakt bildete die Ausstellung „Wer war eigentlich Brigitte Reimann?“, die bereits seit Anfang Juli in der Bibliothek zu sehen ist. Sie lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, die Schriftstellerin neu oder wiederzuentdecken und ihren Lebensweg sowie ihre Entwicklung als Autorin nachzuvollziehen. Ergänzt wird die Ausstellung durch die Mitmachaktion „Kann man in Hoyerswerda küssen?“. Inspiriert von einer Frage, die Brigitte Reimann einst selbst stellte, sind Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ihre persönlichen Lieblingsorte auf einer „Kuss-Karte“ zu markieren. So entsteht nach und nach ein Bild der Stadt – geprägt von Erinnerungen, Begegnungen und Orten, an denen sich Menschen besonders wohlfühlen.

Online oder vor Ort können Bürgerinnen und Bürger ihre Lieblingsorte auf der Kuss-Karte verewigen

Auch das Veranstaltungsprogramm bot Gelegenheiten, sich mit dem Leben und Werk der Autorin auseinanderzusetzen. Bei zwei Vorführungen des Dokumentarfilms „Ankunft und Abschied – Die Neubrandenburger Jahre der Brigitte Reimann“ erhielten die Besucherinnen und Besucher einen sehr persönlichen Zugang zu der Schriftstellerin. Der Film verzichtet bewusst auf eine klassische Biografie und lässt stattdessen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu Wort kommen, deren Erinnerungen ein facettenreiches Bild Brigitte Reimanns zeichnen.

Einen ganz anderen Blick auf die Autorin eröffnete Andreas Eichler mit seiner Lesung „Literarische Wanderung durch Mitteldeutschland“. Er spannte den Bogen von der Sprachgeschichte Mitteldeutschlands bis zu prägenden Persönlichkeiten der Region und ordnete dabei auch Brigitte Reimann in diesen kulturellen Zusammenhang ein. So wurde deutlich, welchen Stellenwert ihr Werk weit über Hoyerswerda hinaus einnimmt.

Andreas Eichler nimmt die Gäste mit auf eine Literarische Wanderung durch Mitteldeutschland

Wie vielseitig ihr literarisches Schaffen war, zeigte auch die Lesung „Man muss sieben Scheffel Salz miteinander gegessen haben“. Angela Johanning und Christine Neudeck widmeten sich den Hörspielen, die Brigitte Reimann gemeinsam mit Siegfried Pitschmann verfasste, und ließen ausgewählte Passagen lebendig werden. Die Veranstaltung machte deutlich, welche Bedeutung diese Arbeiten bis heute als literarische Zeugnisse ihrer Zeit besitzen.

Angela Johaninng und Christine Neudeck (vl.n.r) bringen den Gästen die Hörspiele von Brigitte Reimann und
Siegfried Pitschmann näher

Den Abschluss der Reimann-Woche bildete der Reimann-Spaziergang. Vom ehemaligen Wohnhaus der Schriftstellerin führte der Weg durch Hoyerswerda bis zur Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek. An ausgewählten Stationen wurden Texte Brigitte Reimanns gelesen und mit den jeweiligen Orten verbunden. Gleichzeitig erinnerte der Spaziergang an Helene Schmidt, die über viele Jahre hinweg fast 300 Reimann-Spaziergänge mit ihren Lesungen bereichert hatte und in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag gefeiert hätte.

Angela Johanning bei einem Reimann-Spaziergang vor der “Großen Liegenden” im Zentral-Park ©Christine Neudeck

Die Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek bedankt sich bei allen Mitwirkenden, Partnern und Besucherinnen und Besuchern, die die Reimann-Woche mit ihrem Engagement und ihrem Interesse zu einer gelungenen Veranstaltungsreihe gemacht haben.

1. Hobbymesse feiert Premiere in der Stadtbibliothek

„Hobbys entdecken, Menschen treffen, Inspiration finden!“ – unter diesem Motto wurde die Bibliothek am vergangenen Freitagnachmittag zum Treffpunkt für alle, die auf der Suche nach neuen Freizeitideen, spannenden Interessen oder Gleichgesinnten waren.

Insgesamt Zwölf Ausstellerinnen und Aussteller präsentierten ihre Hobbys und gaben persönliche Einblicke in ihre Freizeitaktivitäten. Von außergewöhnlichen Interessen wie dem Sammeln von Türmen oder Zoo's, Drohnenfliegen, oder Podcasting bis hin zu beliebten Freizeitbeschäftigungen wie Modellbau, Handarbeiten, Perlen knüpfen, kreativem Schreiben und Stand-up-Paddling gab es jede Menge zu entdecken.

Die Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. So entstanden zahlreiche interessante Gespräche und ein reger Austausch zwischen Ausstellenden und Gästen.

Ebenso kann man sich für viele der Hobbys entsprechende Infomaterialien oder Zubehör ausleihen. So gibt es verschiedene Literatur, zum Beispiel zum Thema Modellbau, kreatives Schreiben, Karten oder Reiseführer, um Regionen zu erkunden, in denen man zum Beispiel spannende Türme finden kann, oder man leiht sich für das Stand-up-Paddeln gleich das komplette Board aus. Diese Möglichkeit haben Nutzerinnen und Nutzer durch die neu geschaffene Ausleihkategorie der Bibliothek der Dinge.

Wir bedanken uns auf diesem Wege bei allen Austellern und Ausstellerinnen, die die 1. Hobbymesse mit ihrer Teilnahme bereichert und zu einem tollen Nachmittag beigetragen haben.

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Maja Kos präsentiert die Bibliothek der Dinge der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek Hoyerswerda. In den Händen hält sie einen Fenstersauger und eine Galakto-Box.

Neu: Bibliothek der Dinge

Ob Schlagbohrmaschine, GoPro, Polsterreiniger oder Stand-up-Paddle-Board – eines haben diese Gegenstände gemeinsam: Sie sind oftmals kostenintensiv in der Anschaffung und werden nicht täglich benötigt. Hier setzt die „Bibliothek der Dinge“ der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek in Hoyerswerda an. Ab sofort ist es möglich, diese und viele weitere Gegenstände auszuleihen – ganz nach dem Motto: „Kaufst du noch oder leihst du schon?“

Für die Ausleihe wird lediglich ein gültiger Bibliotheksausweis benötigt. Die Ausleihe ist ab 18 Jahren oder in Begleitung eines Erziehungsberechtigten möglich. Alle Gegenstände der Bibliothek der Dinge können zudem für einen Wunschzeitraum über das eigene Online-Konto gebucht werden. „So kann man sich die GoPro ganz einfach für den Sommerurlaub buchen und muss sich für einmaliges Schnorcheln keine eigene kaufen“, erzählt Bibliotheksmitarbeiterin Laura Cornelius.

Für eine Buchung fällt eine Gebühr von 1,50 Euro an. Alle Gegenstände können je nach Verfügbarkeit auch direkt vor Ort ausgeliehen und mitgenommen werden. Die Ausleihfrist beträgt 14 Tage und kann, sofern keine Buchung durch andere Nutzende vorliegt, um weitere 14 Tage verlängert werden.

Hier geht es zur Benutzungs- und Entgeltordnung

Mit der Bibliothek der Dinge gibt es seit dem 4. Juni 2026 eine neue Ausleihkategorie in der Stadtbibliothek zu entdecken. Mit diesem Service beteiligt sich die Bibliothek an der weltweiten Bewegung der „Sharing Economy“ und leistet einen Beitrag zu einem ressourcenschonenden und umweltbewussten Konsumverhalten.

Mehr Informationen zur Nutzung.

Frag den Oberbürgermeister – Zwischen Bahnhofsgebäude und neuer Kühnichter Heide

Öffentliche Fragerunde beantwortet wieder viele Bürgerfragen

Am vergangenen Freitag, dem 29.05.2026, fand erneut eine Runde des beliebten Veranstaltungsformats „Frag den Oberbürgermeister“ in der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek statt. In diesem Format haben die Bürgerinnen und Bürger der Stadt sowie der umliegenden Ortsteile etwa einmal im Monat die Möglichkeit, ihre Fragen an Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh zu stellen – ganz unkompliziert und ohne Termin in der Stadtbibliothek.

Oft stehen die Gesprächsrunden mit dem Oberbürgermeister unter einem bestimmten Oberthema, das aktuelle Projekte oder Entwicklungen in der Stadt behandelt. Hin und wieder sind die Veranstaltungen jedoch themenoffen, sodass jeder die Fragen stellen kann, die ihn bewegen und beschäftigen. So auch am vergangenen Freitag.

Ein Thema, das die Bürgerinnen und Bürger der Stadt besonders beschäftigt, ist der Bahnhof. Dieser wird zwar seit 2024 von der Deutschen Bahn AG saniert, um ihn barrierefrei zu gestalten. Dies betrifft jedoch lediglich die Gleisanlagen und die Zugänge zu den Bahnsteigen. Das Bahnhofsgebäude, das sich derzeit in Privatbesitz befindet, steht weiterhin leer. Das stößt bei vielen auf Unverständnis. Eine Wartehalle wäre wünschenswert, ebenso die Möglichkeit, Fahrkarten direkt am Schalter zu erwerben, merkte einer der anwesenden Bürger an. Torsten Ruban-Zeh kennt die Problematik und verwies auf eine offizielle Veranstaltung, die im Juni direkt am Bahnhof stattfinden und über den aktuellen Stand informieren soll. Der Termin wird noch bekannt gegeben.

Weitere Fragen drehten sich um den aktuellen Fortschritt des Deutschen Zentrums für Astrophysik (DZA) in der Lausitz, die Nachpflanzung der in der Friedrichstraße gefällten Bäume, geplante Straßensanierungen sowie die weitere Entwicklung der neuen Kühnichter Heide. Der Oberbürgermeister konnte zu allen Anliegen Auskunft geben und die Fragen der Anwesenden beantworten.

Die nächste Runde von „Frag den Oberbürgermeister“ findet am 28.08.2026 um 17:00 Uhr statt. Dann wird es wieder ein festes Thema geben: Im Mittelpunkt steht das „Zentrum Bauen und Wohnen“ der LAUTECH GmbH.

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Zwischen Ich und Wir

Ethik & Literatur beschäftigt sich mit dem Thema wie viel Egoismus heutzutage sein darf

Am vergangenen Mittwochabend wurde in der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek wieder diskutiert, nachgedacht und hinterfragt. Die Veranstaltungsreihe „Ethik & Literatur“ stand diesmal unter dem Thema „Zwischen Ich und Wir – Wie viel Egoismus darf sein?“.

Im Gespräch ging es um Fragen, die wahrscheinlich jeder kennt: Wann denke ich zuerst an mich selbst? Wo fängt Rücksicht an? Warum fällt es manchmal schwer, anderen etwas zu gönnen? Und gibt es überhaupt ein richtiges Maß zwischen den eigenen Bedürfnissen und dem Blick auf andere?

Aus unterschiedlichen philosophischen und literarischen Perspektiven entstanden Gespräche, die schnell auch sehr persönlich wurden. Viele Besucherinnen und Besucher brachten eigene Gedanken und Erfahrungen mit ein, wodurch ein offener und lebendiger Austausch entstand.

Gerade die Mischung aus Literatur, philosophischen Impulsen und persönlichen Sichtweisen machte den Abend besonders. Die Diskussion zeigte einmal mehr, wie nah solche Themen am Alltag sind — und dass es oft keine einfachen Antworten gibt.

Wir bedanken uns bei allen Gästen für den gemeinsamen Abend und die vielen anregenden Beiträge.

Aus folgenden Büchern wurde gelesen:
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Mit KI Ziele leichter erreichen – Workshop mit KI Experte Dr. Christian Papsdorf

Am vergangenen Donnerstag, dem 21.05.2026, haben die Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek gemeinsam mit Dr. Christian Papsdorf alle Interessierten zu einem Workshop rund um das Thema KI in die Stadtbibliothek eingeladen.

Denn jede Woche entstehen neue KI-Anwendungen – doch welche bringen wirklich Mehrwert und was gilt es zu beachten? In dem Workshop hat KI-Experte Dr. Christian Papsdorf einen verständlichen und praxisnahen Überblick gegeben. So lernten die Teilnehmenden die wichtigsten Tools kennen, welche gängigen KIs neben ChatGPT auf dem Markt sind und wie wichtig das richtige Prompten, also das korrekte Formulieren von Eingabebefehlen, ist. Und eben auch, dass man trotz fast perfekt aussehender Ergebnisse die Antworten der KI durchaus hinterfragen sollte.

Aktuell liegt die Halluzinationsrate Künstlicher Intelligenzen bei etwa 5 %. Das heißt, bei diesen 5 % gibt sich die KI zwar besonders Mühe, den Nutzer vor dem Bildschirm zufriedenzustellen, auch wenn das dann mit einer „Halluzination“, also einer falschen Antwort, geschieht. So hatte Dr. Papsdorf live ein Plakat generiert, welches das Bundesliga-Pokalfinale bewerben sollte. Das Plakat sah optisch zwar gut aus, zeigte jedoch eine Mannschaft, die gar nicht im Finale stand. So lernten die Teilnehmenden in dem Workshop also, worauf es bei der Nutzung zu achten gilt.

Aber auch andere Fragen rund um KI wurden beleuchtet. Wird die KI uns die Jobs wegnehmen, wie weit sind humanoide Roboter und wie sieht es mit gesetzlichen Richtlinien und Gesetzgebungen zu dem Thema aus? Auch auf die meisten dieser Fragen konnte der Workshop Antworten liefern. So war der Abend ein gelungener Mix aus Diskussion, Live-Vorführung und Austausch verschiedenster Erfahrungen, die die Gäste bereits mit KI gemacht haben.

Wir bedanken uns herzlich bei Dr. Christian Papsdorf und bei allen Teilnehmenden für diesen spannenden Abend.

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