Die Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek hat im Frühling wie folgt geschlossen:
Während den Osterfeiertagen vom 03.04. bis 06.04.2026, um den Tag der Arbeit vom 01.05. bis 03.05.2026 und Pfingsten vom 23.05. bis 25.05.2026.
Die Medienrückgabeboxen sind ebenfalls geschlossen, es werden während der Schließzeit jedoch keine ausgeliehenen Medien fällig.
Wer dringend Lesenachschub, ein schönes Hörbuch oder etwas für den nächsten Filmeabend braucht – für den ist die Online-Bibliothek 24/7 da. Diese ist für angemeldete Bibliotheksnutzerinnen und Nutzer kostenlos.
In der BorrowBox (ehemals Onleihe) gibt es die Möglichkeit eBooks bequem per E-Reader, App auf dem Tablet oder Handy oder PC zu lesen. Außerdem sind Hörbücher oder Zeitschriften online ausleihbar. Bei Filmfriend können Filme und Serien kostenlos gestreamt werden.
Alle Online-Angebote der Bibliothek sind unter https://bibliothek-hy.de/online-angebote/ zu finden.
Die Anmeldung bei allen Online-Angeboten erfolgt wie folgt:
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Das Team der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek wünscht allen schöne Frühlingsfeiertage.
11Mai
Frag den Oberbürgermeister – Einblicke in die Arbeit von Feuerwehr, Rettungsdienst und Regionalleitstelle Ostsachsen
Am vergangenen Freitag, den 08.05.2026 fand eine weitere Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Frag den Oberbürgermeister“ statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand diesmal die Arbeit der Feuerwehr Hoyerswerda. Dazu begrüßte der Oberbürgermeister Benny Bastisch, Fachbereichsleiter der Feuerwehr Hoyerswerda, sowie Sara Reimann, Assistenz des Fachbereichs und verantwortlich für den Social-Media-Auftritt der Feuerwehr.
Zu Beginn gaben die Gäste einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr. Diese lassen sich kurz zusammenfassen mit: Retten. Löschen. Bergen. Schützen. Der Fachbereich Feuerwehr der Stadtverwaltung Hoyerswerda umfasst die Bereiche Feuerwehr, Rettungsdienst sowie die Integrierte Regionalleitstelle Ostsachsen. Die Leitstelle wurde 2013 in Betrieb genommen und ist für die Landkreise Bautzen und Görlitz zuständig. Hier gehen sämtliche Notrufe der Region ein und werden koordiniert. Die Zahlen verdeutlichen die Dimension dieser Aufgabe: Täglich erreichen die Leitstelle rund 3.000 Anrufe. Daraus resultieren etwa 500 Einsätze, die von 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern koordiniert werden. Insgesamt werden jährlich rund 175.000 Einsätze disponiert. Dafür stehen etwa 2.000 Rettungsmittel zur Verfügung.
Die Feuerwehr Hoyerswerda besteht aus der Berufsfeuerwehr sowie den acht Ortsfeuerwehren in der Neustadt, Altstadt und den Ortsteilen Schwarzkollm, Bröthen, Michalken, Dörgenhausen, Zeißig und Knappenrode. Ein hoher Stellenwert kommt dabei der Aus- und Weiterbildung zu: Rund die Hälfte der Dienstzeit entfällt auf Ausbildungs- und Trainingsmaßnahmen, um den hohen Anforderungen des Feuerwehrdienstes jederzeit gerecht zu werden. Benny Bastisch sprach dabei auch über die persönliche Motivation für seinen Beruf: „Es ist ein tolles Gefühl, Menschen aus Gefahrensituationen retten zu können.“ Die Verbundenheit zur Feuerwehr hat in seiner Familie bereits eine lange Tradition.
Neben den Einsätzen gehören auch zahlreiche organisatorische und technische Aufgaben zum Alltag der Feuerwehr. Regelmäßige Wartungen und Inspektionen der Ausrüstung sind notwendig, um jederzeit einsatzbereit zu sein. Dafür stehen unter anderem eine Atemschutzwerkstatt, eine Schlauchwerkstatt sowie eine Bekleidungswerkstatt zur Verfügung.
Auch der Rettungsdienstwagen der Hoyerswerdaer Feuerwehr ist rund um die Uhr im Einsatz. Im Jahr begleitet er etwa 2.500 Einsätze in der Region – durchschnittlich rund sechs bis sieben Einsätze täglich.
Ein weiteres Thema des Abends war die Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr. Seit etwa einem Jahr informiert die Hoyerswerdaer Feuerwehr über Facebook, Instagram sowie den WhatsApp-Kanal der Stadt über ihre Arbeit. Ziel sei es, Transparenz zu schaffen, Vertrauen aufzubauen und gleichzeitig für Vorsicht sowie Eigenverantwortung zu sensibilisieren, erläuterte Sara Reimann. In diesem Zusammenhang sprach Benny Bastisch auch die gesetzliche Pflicht zu Heimrauchmeldern an. Seit ihrer Einführung habe sich die Zahl der jährlichen Brandopfer um mehr als 50 Prozent reduziert. Er appellierte daher, Rauchmelder entsprechend der Vorgaben insbesondere in Fluren, Schlaf- und Kinderzimmern anzubringen und regelmäßig zu überprüfen.
Zum Abschluss der Veranstaltung wurde auch die Bedeutung der Berufsfeuerwehr für die Stadt thematisiert. Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh betonte dabei die wichtige Rolle der Einsatzkräfte für die Sicherheit in Hoyerswerda: „Ich bin der Berufsfeuerwehr für ihren täglichen Einsatz sehr dankbar. Sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Gefahrenabwehr und aus dem Stadtgeschehen nicht wegzudenken.“
* Copyrighthinweis: Der Text wurde uns freundlicherweise von der Stadtverwaltung Hoyerswerda zur Verfügung gestellt. Alle Rechte liegen bei der Stadtverwaltung Hoyerswerda.
Zu sehen sind v.l.n.r Benny Bastisch, Sara Reimann und Torsten Ruban-Zeh
29Apr.
Aufbruch in die Prohikalypse – Autorenlesung mit Reinhard „Pfeffi“ Ständer
Am 22. April 2026 wurde die Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek zum Treffpunkt für alle, die Lust auf Literatur mit Ecken, Kanten und Haltung hatten. Reinhard Ständer, vielen aus der Stadt auch bekannt als "Pfeffi" aus der Hoyerswerdaer Autorengruppe PEGASUS, war zu Gast und nahm das Publikum mit auf eine Reise durch 25 Jahre seines Schreibens.
Im Mittelpunkt stand sein Buch „Aufbruch in die Prohikalypse – Kurzgeschichten ganz ohne KI verfasst“. Daraus las er eine Auswahl an Texten, die unterschiedlicher kaum sein könnten: mal nah an persönlichen Erlebnissen, mal bewusst zugespitzt oder frei erfunden. Gerade diese Mischung machte den Reiz des Abends aus.
Ständer gelang es, zwischen ernsten Themen und ironisch-satirischen Beobachtungen zu wechseln, ohne dass es beliebig wirkte. Sein oft trockener, stellenweise schwarzer Humor setzte dabei immer wieder markante Akzente, sorgte für leises Schmunzeln und lautes lachen – und ließ manche Pointe erst einen Moment später nachwirken.
Ergänzt wurde die Lesung durch neu interpretierte Grimm-Märchen sowie Texte mit Bezügen zur DDR-Zeit und den gesellschaftlichen Veränderungen danach. Auch seine Aphorismen fanden ihren Platz im Programm: kurz, präzise und mit einem klaren Blick auf das Wesentliche.
So entstand ein abwechslungsreicher Abend, der nicht nur unterhielt, sondern auch Raum für eigene Gedanken ließ.
Eine Veranstaltung, die gezeigt hat, wie lebendig und vielschichtig Kurzprosa sein kann – und wie spannend es ist, wenn jemand über so viele Jahre hinweg seine eigene Stimme entwickelt und bewahrt.
07Apr.
Wer lenkt unsere Stadt ? Sandra Trebesius zu Gast im Dialog-Café
Am Mittwoch, dem 1. April 2026, war Sandra Trebesius, Geschäftsführerin der Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda mbH, im Rahmen des Dialogcafés in der Stadtbibliothek zu Gast. Eingeladen hatten die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Hoyerswerda, Korina Jenßen und die Bibliothek.
Seit Anfang des Jahres leitet Sandra Trebesius die städtische Verkehrsgesellschaft und bringt dafür viele Jahre Erfahrung im Bus- und Nahverkehr mit. Im Gespräch gab sie Einblicke in ihren beruflichen Werdegang und schilderte, wie sich ihr Interesse für Mobilität und Infrastruktur – insbesondere für den Busverkehr – bereits früh entwickelt hat.
Im Verlauf des Nachmittags wurde deutlich, wie vielfältig ihr Arbeitsbereich ist. Themen wie Linienplanung, Organisation des laufenden Betriebs und aktuelle Entwicklungen im öffentlichen Nahverkehr kamen ebenso zur Sprache wie die Auswirkungen der Mobilitätswende auf die tägliche Arbeit.
Auch die Frage nach der Rolle von Frauen in der Branche wurde aufgegriffen. Sandra Trebesius berichtete von ihren eigenen Erfahrungen und ging darauf ein, warum Frauen in diesem Bereich nach wie vor eher selten vertreten sind – und wo sich langsam Veränderungen abzeichnen.
Neben den fachlichen Einblicken blieb auch Raum für persönliche Eindrücke: etwa, wie es sich anfühlt, wenn ein lange vorbereitetes Verkehrsprojekt schließlich umgesetzt wird, oder welche Herausforderungen und besonderen Situationen der Arbeitsalltag mit sich bringt.
Auch die Fragen der Gäste kamen nicht zu kurz, denn schließlich lebt das Dialog-Café vom Dialog. Viele Fragen kamen zur Linienplanung und dazu, warum einzelne Haltestellen bedient oder eben nicht bedient werden, was es mit dem Car-Sharing-Projekt der VGH auf sich hat und ob man in den Bussen bald mobil zahlen kann. Sandra Trebesius konnte zu allen Themen Auskunft geben und so endete die Veranstaltung in einem regen Austausch zwischen Sandra Trebesius, Korina Jenßen und den anwesenden Gästen.
Das nächste Dialog-Café findet am 13.05.2026 um 17 Uhr statt. Zu Gast sind Anton und Richard Fuchs, die berichten, wie es sich anfühlt, plötzlich Teil einer echten Filmproduktion zu sein, und wie der Weg von der Lausitz auf ein Filmset führt.
01Apr.
Frag den Oberbürgermeister: März
Am Freitag, den 27. März 2026, fand in der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek erneut eine Gesprächsrunde der Reihe „Frag den Oberbürgermeister“ statt, zu der die Bibliothek gemeinsam mit der Stadtverwaltung eingeladen hatte. Zu Gast war dieses mal neben Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh auch Dietmar Wolf - Fachbereichsleiter Bau der Stadt Hoyerswerda.
Im Mittelpunkt des Nachmittags stand ein Überblick über aktuelle und geplante Stadtentwicklungsprojekte. Herr Wolf, stellte verschiedene Vorhaben vor, die im Rahmen der EFRE-Förderrichtlinie „Nachhaltige integrierte Stadtentwicklung 2021–2027“ umgesetzt werden sollen. Dazu gehören unter anderem die Errichtung eines neuen Spielplatzes im Altstadtpark, die Weiterentwicklung des Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadions zur Hauptsportstätte der Stadt sowie Maßnahmen zur energetischen Optimierung und zur Erneuerung der Zuwegung am Haus der Begegnung (VbFF).
Ein weiteres Thema war die Investitionsoffensive der Bundesregierung. Durch eine Gesetzesänderung, die im März 2025 vom Bundestag beschlossen wurde, wurden zusätzliche finanzielle Spielräume für Investitionen in Infrastruktur und Klimaneutralität geschaffen. Auch die Stadt Hoyerswerda kann von diesen Fördermöglichkeiten profitieren.
Neben den oben genannten vorgestellten Themen hatten die Gäste aber natürlich auch wieder die Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen. So fragte eine Bürgerin, was es mit der eingezäunten Fläche, auf der ehemals die Orange-Box stand, auf sich hat. Torsten Ruban-Zeh konnte Auskunft geben über das geplante Bauvorhaben an dieser Stelle. Auch wie es mit dem Bahnhofsgebäude weitergehe, welches schon des Öfteren Thema bei Frag den OB war, wollte ein Bürger wissen. Hier konnte ebenso Auskunft gegeben werden.
Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden die Gelegenheit, sich aus erster Hand über aktuelle Entwicklungen zu informieren und mit der Stadtverwaltung ins Gespräch zu kommen.
Die nächste Runde Frag den Oberbürgermeister findet am 08.05.2026 in der Stadtbibliothek statt.
Zu Gast war neben Torsten Ruban-Zeh auch Dietmar Wolf - Fachbereichsleiter Bau der Stadt Hoyerswerda.
01Apr.
Ostereier-Workshop in der Bibliothek
Am vergangenen Mittwoch, den 25. März 2026, fand in der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek ein kreativer Oster-Workshop in Zusammenarbeit mit dem Projekt ZARI – Netzwerk für sorbische Sprache und regionale Identität statt.
Die Teilnehmenden hatten die Gelegenheit, eigene Ostereier im traditionellen sorbischen Stil zu gestalten. Aus schlichten Plastikeiern entstanden mit etwas Geduld und viel Liebe zum Detail individuelle Dekorationen für Garten und Balkon. Dabei konnten verschiedene Techniken ausprobiert und eigene Ideen umgesetzt werden. Frau Maria Šołćic vom ZARI-Netzwerk, welche den Workshop leitete, begleitete die Teilnehmenden den Nachmittag über und gab hilfreiche Hinweise sowie Einblicke in die sorbische Kultur und die hiesigen Ostertraditionen der Sorben. So hat jedes Muster auf dem Ei auch eine Bedeutung wie Glück, Gesundheit oder Schutz vor dem Bösen.
Maria Šołćic erklärt den Teilnehmenden, was es zu beachten gibt.
In gemütlicher Atmosphäre kamen die Gäste während des Gestaltens schnell miteinander ins Gespräch – mal auf Deutsch, mal auf Sorbisch oder einfach ganz selbstverständlich gemischt. Auch Kinder waren mit Freude dabei und brachten ihre eigenen kreativen Ideen ein.
Zum Abschluss wurden die fertigen Eier versiegelt, sodass sie nun wetterfest sind und draußen ihren Platz finden können.
Der Workshop bot nicht nur Raum für kreatives Arbeiten, sondern auch für Austausch und Begegnung. Insgesamt ein rundum gelungener Nachmittag, der sicher vielen in guter Erinnerung bleiben wird.
Teilnehmende beim gestalten der Ostereier.
11März
Dialog-Cafe´ März: Alleinerziehend in Indien
Am 4. März 2026 lud die Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek im Rahmen der Frauenaktionswochen des Landkreis Bautzen zu einem besonderen Dialog-Café ein: Sophie Mörbe gab Einblicke in ihr Leben als alleinerziehende Mutter in Indien.
Sophie Mörbe lebte insgesamt fast zwölf Jahre im indischen Bundesstaat Goa. Ab 2016 übernahm sie die Verantwortung für ihren Sohn allein – doch trotz der Herausforderungen war sie eingebettet in ein Umfeld, das durch Nähe, Unterstützung und Gemeinschaft ein echtes Zuhause bot. In ihrem Vortrag erzählte sie von den täglichen Aufgaben, Unsicherheiten und besonderen Momenten des Ankommens in einem anderen kulturellen Kontext. Dabei ging es nicht nur um das Leben als Mutter, sondern auch um die Erfahrung, als Frau allein in Indien selbstbestimmt zu handeln, gesellschaftliche Rollenbilder zu hinterfragen und den Mut zu finden, den eigenen Weg zu gehen.
Ein zentraler Teil des Abends war der Blick auf kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede rund um Schwangerschaft, Geburt und Kinderbetreuung. Sophie Mörbe erklärte, wie in Indien Verantwortung oft selbstverständlich geteilt wird: Familie, Nachbarschaft und Freundschaften spielen eine große Rolle, und Kinder wachsen in einem stark gemeinschaftlich geprägten Umfeld auf. Im Vergleich zu westlichen Lebensrealitäten wurde deutlich, wie stark die Gemeinschaft in Goa Alleinerziehende unterstützt und wie sehr soziale Nähe Sicherheit und Rückhalt gibt.
Besonders eindrucksvoll war für die Zuhörenden, wie Sophie Mörbe und ihr Sohn durch die Menschen in Goa getragen und begleitet wurden – ein Beispiel dafür, wie eine starke Gemeinschaft das Leben erleichtert und bereichert.
Das Dialog-Café bot Raum für Fragen, Austausch und persönliche Einblicke in ein Leben zwischen zwei Kulturen. Es zeigte, wie wertvoll Erfahrung, gegenseitige Unterstützung und offene Gespräche sind – und hinterließ viele Denkanstöße darüber, wie Gemeinschaft in unterschiedlichen Kulturen gelebt wird.
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