1. Hobbymesse feiert Premiere in der Stadtbibliothek
„Hobbys entdecken, Menschen treffen, Inspiration finden!“ – unter diesem Motto wurde die Bibliothek am vergangenen Freitagnachmittag zum Treffpunkt für alle, die auf der Suche nach neuen Freizeitideen, spannenden Interessen oder Gleichgesinnten waren.
Insgesamt Zwölf Ausstellerinnen und Aussteller präsentierten ihre Hobbys und gaben persönliche Einblicke in ihre Freizeitaktivitäten. Von außergewöhnlichen Interessen wie dem Sammeln von Türmen oder Zoo's, Drohnenfliegen, oder Podcasting bis hin zu beliebten Freizeitbeschäftigungen wie Modellbau, Handarbeiten, Perlen knüpfen, kreativem Schreiben und Stand-up-Paddling gab es jede Menge zu entdecken.
Die Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. So entstanden zahlreiche interessante Gespräche und ein reger Austausch zwischen Ausstellenden und Gästen.
Ebenso kann man sich für viele der Hobbys entsprechende Infomaterialien oder Zubehör ausleihen. So gibt es verschiedene Literatur, zum Beispiel zum Thema Modellbau, kreatives Schreiben, Karten oder Reiseführer, um Regionen zu erkunden, in denen man zum Beispiel spannende Türme finden kann, oder man leiht sich für das Stand-up-Paddeln gleich das komplette Board aus. Diese Möglichkeit haben Nutzerinnen und Nutzer durch die neu geschaffene Ausleihkategorie der Bibliothek der Dinge.
Wir bedanken uns auf diesem Wege bei allen Austellern und Ausstellerinnen, die die 1. Hobbymesse mit ihrer Teilnahme bereichert und zu einem tollen Nachmittag beigetragen haben.
09Juni
Neu: Bibliothek der Dinge
Ob Schlagbohrmaschine, GoPro, Polsterreiniger oder Stand-up-Paddle-Board – eines haben diese Gegenstände gemeinsam: Sie sind oftmals kostenintensiv in der Anschaffung und werden nicht täglich benötigt. Hier setzt die „Bibliothek der Dinge“ der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek in Hoyerswerda an. Ab sofort ist es möglich, diese und viele weitere Gegenstände auszuleihen – ganz nach dem Motto: „Kaufst du noch oder leihst du schon?“
Für die Ausleihe wird lediglich ein gültiger Bibliotheksausweis benötigt. Die Ausleihe ist ab 18 Jahren oder in Begleitung eines Erziehungsberechtigten möglich. Alle Gegenstände der Bibliothek der Dinge können zudem für einen Wunschzeitraum über das eigene Online-Konto gebucht werden. „So kann man sich die GoPro ganz einfach für den Sommerurlaub buchen und muss sich für einmaliges Schnorcheln keine eigene kaufen“, erzählt Bibliotheksmitarbeiterin Laura Cornelius.
Für eine Buchung fällt eine Gebühr von 1,50 Euro an. Alle Gegenstände können je nach Verfügbarkeit auch direkt vor Ort ausgeliehen und mitgenommen werden. Die Ausleihfrist beträgt 14 Tage und kann, sofern keine Buchung durch andere Nutzende vorliegt, um weitere 14 Tage verlängert werden.
Hier geht es zur Benutzungs- und Entgeltordnung
Mit der Bibliothek der Dinge gibt es seit dem 4. Juni 2026 eine neue Ausleihkategorie in der Stadtbibliothek zu entdecken. Mit diesem Service beteiligt sich die Bibliothek an der weltweiten Bewegung der „Sharing Economy“ und leistet einen Beitrag zu einem ressourcenschonenden und umweltbewussten Konsumverhalten.
Mehr Informationen zur Nutzung.
02Juni
Frag den Oberbürgermeister – Zwischen Bahnhofsgebäude und neuer Kühnichter Heide
Öffentliche Fragerunde beantwortet wieder viele Bürgerfragen
Am vergangenen Freitag, dem 29.05.2026, fand erneut eine Runde des beliebten Veranstaltungsformats „Frag den Oberbürgermeister“ in der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek statt. In diesem Format haben die Bürgerinnen und Bürger der Stadt sowie der umliegenden Ortsteile etwa einmal im Monat die Möglichkeit, ihre Fragen an Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh zu stellen – ganz unkompliziert und ohne Termin in der Stadtbibliothek.
Oft stehen die Gesprächsrunden mit dem Oberbürgermeister unter einem bestimmten Oberthema, das aktuelle Projekte oder Entwicklungen in der Stadt behandelt. Hin und wieder sind die Veranstaltungen jedoch themenoffen, sodass jeder die Fragen stellen kann, die ihn bewegen und beschäftigen. So auch am vergangenen Freitag.
Ein Thema, das die Bürgerinnen und Bürger der Stadt besonders beschäftigt, ist der Bahnhof. Dieser wird zwar seit 2024 von der Deutschen Bahn AG saniert, um ihn barrierefrei zu gestalten. Dies betrifft jedoch lediglich die Gleisanlagen und die Zugänge zu den Bahnsteigen. Das Bahnhofsgebäude, das sich derzeit in Privatbesitz befindet, steht weiterhin leer. Das stößt bei vielen auf Unverständnis. Eine Wartehalle wäre wünschenswert, ebenso die Möglichkeit, Fahrkarten direkt am Schalter zu erwerben, merkte einer der anwesenden Bürger an. Torsten Ruban-Zeh kennt die Problematik und verwies auf eine offizielle Veranstaltung, die im Juni direkt am Bahnhof stattfinden und über den aktuellen Stand informieren soll. Der Termin wird noch bekannt gegeben.
Weitere Fragen drehten sich um den aktuellen Fortschritt des Deutschen Zentrums für Astrophysik (DZA) in der Lausitz, die Nachpflanzung der in der Friedrichstraße gefällten Bäume, geplante Straßensanierungen sowie die weitere Entwicklung der neuen Kühnichter Heide. Der Oberbürgermeister konnte zu allen Anliegen Auskunft geben und die Fragen der Anwesenden beantworten.
Die nächste Runde von „Frag den Oberbürgermeister“ findet am 28.08.2026 um 17:00 Uhr statt. Dann wird es wieder ein festes Thema geben: Im Mittelpunkt steht das „Zentrum Bauen und Wohnen“ der LAUTECH GmbH.
29Mai
Zwischen Ich und Wir
Ethik & Literatur beschäftigt sich mit dem Thema wie viel Egoismus heutzutage sein darf
Am vergangenen Mittwochabend wurde in der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek wieder diskutiert, nachgedacht und hinterfragt. Die Veranstaltungsreihe „Ethik & Literatur“ stand diesmal unter dem Thema „Zwischen Ich und Wir – Wie viel Egoismus darf sein?“.
Im Gespräch ging es um Fragen, die wahrscheinlich jeder kennt: Wann denke ich zuerst an mich selbst? Wo fängt Rücksicht an? Warum fällt es manchmal schwer, anderen etwas zu gönnen? Und gibt es überhaupt ein richtiges Maß zwischen den eigenen Bedürfnissen und dem Blick auf andere?
Aus unterschiedlichen philosophischen und literarischen Perspektiven entstanden Gespräche, die schnell auch sehr persönlich wurden. Viele Besucherinnen und Besucher brachten eigene Gedanken und Erfahrungen mit ein, wodurch ein offener und lebendiger Austausch entstand.
Gerade die Mischung aus Literatur, philosophischen Impulsen und persönlichen Sichtweisen machte den Abend besonders. Die Diskussion zeigte einmal mehr, wie nah solche Themen am Alltag sind — und dass es oft keine einfachen Antworten gibt.
Wir bedanken uns bei allen Gästen für den gemeinsamen Abend und die vielen anregenden Beiträge.
Aus folgenden Büchern wurde gelesen: Mit einem Klick auf das Bild kommen Sie direkt zu dem Buch in unserem Bibliothekskatalog!
29Mai
Mit KI Ziele leichter erreichen – Workshop mit KI Experte Dr. Christian Papsdorf
Am vergangenen Donnerstag, dem 21.05.2026, haben die Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek gemeinsam mit Dr. Christian Papsdorf alle Interessierten zu einem Workshop rund um das Thema KI in die Stadtbibliothek eingeladen.
Denn jede Woche entstehen neue KI-Anwendungen – doch welche bringen wirklich Mehrwert und was gilt es zu beachten? In dem Workshop hat KI-Experte Dr. Christian Papsdorf einen verständlichen und praxisnahen Überblick gegeben. So lernten die Teilnehmenden die wichtigsten Tools kennen, welche gängigen KIs neben ChatGPT auf dem Markt sind und wie wichtig das richtige Prompten, also das korrekte Formulieren von Eingabebefehlen, ist. Und eben auch, dass man trotz fast perfekt aussehender Ergebnisse die Antworten der KI durchaus hinterfragen sollte.
Aktuell liegt die Halluzinationsrate Künstlicher Intelligenzen bei etwa 5 %. Das heißt, bei diesen 5 % gibt sich die KI zwar besonders Mühe, den Nutzer vor dem Bildschirm zufriedenzustellen, auch wenn das dann mit einer „Halluzination“, also einer falschen Antwort, geschieht. So hatte Dr. Papsdorf live ein Plakat generiert, welches das Bundesliga-Pokalfinale bewerben sollte. Das Plakat sah optisch zwar gut aus, zeigte jedoch eine Mannschaft, die gar nicht im Finale stand. So lernten die Teilnehmenden in dem Workshop also, worauf es bei der Nutzung zu achten gilt.
Aber auch andere Fragen rund um KI wurden beleuchtet. Wird die KI uns die Jobs wegnehmen, wie weit sind humanoide Roboter und wie sieht es mit gesetzlichen Richtlinien und Gesetzgebungen zu dem Thema aus? Auch auf die meisten dieser Fragen konnte der Workshop Antworten liefern. So war der Abend ein gelungener Mix aus Diskussion, Live-Vorführung und Austausch verschiedenster Erfahrungen, die die Gäste bereits mit KI gemacht haben.
Wir bedanken uns herzlich bei Dr. Christian Papsdorf und bei allen Teilnehmenden für diesen spannenden Abend.
21Mai
Von Hoyerswerda auf die große Leinwand – Anton und Richard Fuchs zu Gast im Dialog-Café
Am 13. Mai fand im Rahmen des Dialog-Cafés die Veranstaltung „Von Hoyerswerda auf die große Leinwand“ statt. Rund 35 Gäste nutzten die Gelegenheit, mit Anton und Richard Fuchs ins Gespräch zu kommen und spannende Einblicke hinter die Kulissen der Filmproduktion Real Life Guys – Leben ist jetzt zu erhalten.
Die beiden berichteten, wie sie Teil des Films wurden und welche Erfahrungen sie am Set sammeln konnten. Angefangen bei der ersten Bewerbung, in der lediglich „Zwillinge gesucht“ stand, über die ersten Zoom-Gespräche mit den Produzenten, bei denen ihnen klar wurde, dass es sich um eine größere Filmproduktion handelte, bis hin zu den Castings und schließlich den Dreharbeiten. Auch die Zusammenarbeit mit einem professionellen Filmteam, persönliche Herausforderungen und besondere Momente während der Produktion spielten dabei eine große Rolle.
In entspannter Atmosphäre entwickelte sich ein lebendiger Austausch mit dem Publikum. Besonders die zahlreichen Fragen der Gäste sorgten für spannende Gespräche über den Alltag am Set, die Abläufe einer Filmproduktion und die Erfahrungen vor und hinter der Kamera.
Die Veranstaltung zeigte , wie bereichernd persönliche Geschichten und direkte Begegnungen sein können. Wir bedanken uns bei Anton und Richard Fuchs für ihre offenen Einblicke sowie bei allen Gästen für das große Interesse.
Die Paramount-Produktion "Real Life Guys - Leben ist jetzt" erzählt die wahre Geschichte der Zwillingsbrüder Philipp und Johannes Mickenbecker, die mit ihrem YouTube-Kanal „The Real Life Guys“ große Bekanntheit erlangten.
Zum Trailer von Real Life Guys - Leben ist jetzt
Zur Biographie von Philipp Mickenbecker
11Mai
Frag den Oberbürgermeister – Einblicke in die Arbeit von Feuerwehr, Rettungsdienst und Regionalleitstelle Ostsachsen
Am vergangenen Freitag, den 08.05.2026 fand eine weitere Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Frag den Oberbürgermeister“ statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand diesmal die Arbeit der Feuerwehr Hoyerswerda. Dazu begrüßte der Oberbürgermeister Benny Bastisch, Fachbereichsleiter der Feuerwehr Hoyerswerda, sowie Sara Reimann, Assistenz des Fachbereichs und verantwortlich für den Social-Media-Auftritt der Feuerwehr.
Zu Beginn gaben die Gäste einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr. Diese lassen sich kurz zusammenfassen mit: Retten. Löschen. Bergen. Schützen. Der Fachbereich Feuerwehr der Stadtverwaltung Hoyerswerda umfasst die Bereiche Feuerwehr, Rettungsdienst sowie die Integrierte Regionalleitstelle Ostsachsen. Die Leitstelle wurde 2013 in Betrieb genommen und ist für die Landkreise Bautzen und Görlitz zuständig. Hier gehen sämtliche Notrufe der Region ein und werden koordiniert. Die Zahlen verdeutlichen die Dimension dieser Aufgabe: Täglich erreichen die Leitstelle rund 3.000 Anrufe. Daraus resultieren etwa 500 Einsätze, die von 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern koordiniert werden. Insgesamt werden jährlich rund 175.000 Einsätze disponiert. Dafür stehen etwa 2.000 Rettungsmittel zur Verfügung.
Die Feuerwehr Hoyerswerda besteht aus der Berufsfeuerwehr sowie den acht Ortsfeuerwehren in der Neustadt, Altstadt und den Ortsteilen Schwarzkollm, Bröthen, Michalken, Dörgenhausen, Zeißig und Knappenrode. Ein hoher Stellenwert kommt dabei der Aus- und Weiterbildung zu: Rund die Hälfte der Dienstzeit entfällt auf Ausbildungs- und Trainingsmaßnahmen, um den hohen Anforderungen des Feuerwehrdienstes jederzeit gerecht zu werden. Benny Bastisch sprach dabei auch über die persönliche Motivation für seinen Beruf: „Es ist ein tolles Gefühl, Menschen aus Gefahrensituationen retten zu können.“ Die Verbundenheit zur Feuerwehr hat in seiner Familie bereits eine lange Tradition.
Neben den Einsätzen gehören auch zahlreiche organisatorische und technische Aufgaben zum Alltag der Feuerwehr. Regelmäßige Wartungen und Inspektionen der Ausrüstung sind notwendig, um jederzeit einsatzbereit zu sein. Dafür stehen unter anderem eine Atemschutzwerkstatt, eine Schlauchwerkstatt sowie eine Bekleidungswerkstatt zur Verfügung.
Auch der Rettungsdienstwagen der Hoyerswerdaer Feuerwehr ist rund um die Uhr im Einsatz. Im Jahr begleitet er etwa 2.500 Einsätze in der Region – durchschnittlich rund sechs bis sieben Einsätze täglich.
Ein weiteres Thema des Abends war die Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr. Seit etwa einem Jahr informiert die Hoyerswerdaer Feuerwehr über Facebook, Instagram sowie den WhatsApp-Kanal der Stadt über ihre Arbeit. Ziel sei es, Transparenz zu schaffen, Vertrauen aufzubauen und gleichzeitig für Vorsicht sowie Eigenverantwortung zu sensibilisieren, erläuterte Sara Reimann. In diesem Zusammenhang sprach Benny Bastisch auch die gesetzliche Pflicht zu Heimrauchmeldern an. Seit ihrer Einführung habe sich die Zahl der jährlichen Brandopfer um mehr als 50 Prozent reduziert. Er appellierte daher, Rauchmelder entsprechend der Vorgaben insbesondere in Fluren, Schlaf- und Kinderzimmern anzubringen und regelmäßig zu überprüfen.
Zum Abschluss der Veranstaltung wurde auch die Bedeutung der Berufsfeuerwehr für die Stadt thematisiert. Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh betonte dabei die wichtige Rolle der Einsatzkräfte für die Sicherheit in Hoyerswerda: „Ich bin der Berufsfeuerwehr für ihren täglichen Einsatz sehr dankbar. Sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Gefahrenabwehr und aus dem Stadtgeschehen nicht wegzudenken.“
* Copyrighthinweis: Der Text wurde uns freundlicherweise von der Stadtverwaltung Hoyerswerda zur Verfügung gestellt. Alle Rechte liegen bei der Stadtverwaltung Hoyerswerda.
Zu sehen sind v.l.n.r Benny Bastisch, Sara Reimann und Torsten Ruban-Zeh
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