Bibliothek Logo

News

Schließzeiten im Frühling

Die Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek hat im Frühling wie folgt geschlossen:

Während den Osterfeiertagen vom 03.04. bis 06.04.2026, um den Tag der Arbeit vom 01.05. bis 03.05.2026 und Pfingsten vom 23.05. bis 25.05.2026.

Die Medienrückgabeboxen sind ebenfalls geschlossen, es werden während der Schließzeit jedoch keine ausgeliehenen Medien fällig.

Wer dringend Lesenachschub, ein schönes Hörbuch oder etwas für den nächsten Filmeabend braucht – für den ist die Online-Bibliothek 24/7 da. Diese ist für angemeldete Bibliotheksnutzerinnen und Nutzer kostenlos.

In der BorrowBox (ehemals Onleihe) gibt es die Möglichkeit eBooks bequem per E-Reader, App auf dem Tablet oder Handy oder PC zu lesen. Außerdem sind Hörbücher oder Zeitschriften online ausleihbar. Bei Filmfriend können Filme und Serien kostenlos gestreamt werden.

Alle Online-Angebote der Bibliothek sind unter https://bibliothek-hy.de/online-angebote/ zu finden.

Die Anmeldung bei allen Online-Angeboten erfolgt wie folgt:

  1. Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek auswählen
  2. Benutzername = Ihre Bibliotheksausweisnummer
  3. Passwort = Ihr Geburtsdatum (tt.mm.jjjj).

Das Team der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek wünscht allen schöne Frühlingsfeiertage.

Separator Image

Wer lenkt unsere Stadt ? Sandra Trebesius zu Gast im Dialog-Café

Am Mittwoch, dem 1. April 2026, war Sandra Trebesius, Geschäftsführerin der Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda mbH, im Rahmen des Dialogcafés in der Stadtbibliothek zu Gast. Eingeladen hatten die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Hoyerswerda, Korina Jenßen und die Bibliothek.

Seit Anfang des Jahres leitet Sandra Trebesius die städtische Verkehrsgesellschaft und bringt dafür viele Jahre Erfahrung im Bus- und Nahverkehr mit. Im Gespräch gab sie Einblicke in ihren beruflichen Werdegang und schilderte, wie sich ihr Interesse für Mobilität und Infrastruktur – insbesondere für den Busverkehr – bereits früh entwickelt hat.

Im Verlauf des Nachmittags wurde deutlich, wie vielfältig ihr Arbeitsbereich ist. Themen wie Linienplanung, Organisation des laufenden Betriebs und aktuelle Entwicklungen im öffentlichen Nahverkehr kamen ebenso zur Sprache wie die Auswirkungen der Mobilitätswende auf die tägliche Arbeit.

Auch die Frage nach der Rolle von Frauen in der Branche wurde aufgegriffen. Sandra Trebesius berichtete von ihren eigenen Erfahrungen und ging darauf ein, warum Frauen in diesem Bereich nach wie vor eher selten vertreten sind – und wo sich langsam Veränderungen abzeichnen.

Neben den fachlichen Einblicken blieb auch Raum für persönliche Eindrücke: etwa, wie es sich anfühlt, wenn ein lange vorbereitetes Verkehrsprojekt schließlich umgesetzt wird, oder welche Herausforderungen und besonderen Situationen der Arbeitsalltag mit sich bringt.

Auch die Fragen der Gäste kamen nicht zu kurz, denn schließlich lebt das Dialog-Café vom Dialog. Viele Fragen kamen zur Linienplanung und dazu, warum einzelne Haltestellen bedient oder eben nicht bedient werden, was es mit dem Car-Sharing-Projekt der VGH auf sich hat und ob man in den Bussen bald mobil zahlen kann. Sandra Trebesius konnte zu allen Themen Auskunft geben und so endete die Veranstaltung in einem regen Austausch zwischen Sandra Trebesius, Korina Jenßen und den anwesenden Gästen.

Das nächste Dialog-Café findet am 13.05.2026 um 17 Uhr statt. Zu Gast sind Anton und Richard Fuchs, die berichten, wie es sich anfühlt, plötzlich Teil einer echten Filmproduktion zu sein, und wie der Weg von der Lausitz auf ein Filmset führt.

Veranstaltungsrückblick: Frag den Oberbürgermeister März

Frag den Oberbürgermeister: März

Am Freitag, den 27. März 2026, fand in der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek erneut eine Gesprächsrunde der Reihe „Frag den Oberbürgermeister“ statt, zu der die Bibliothek gemeinsam mit der Stadtverwaltung eingeladen hatte. Zu Gast war dieses mal neben Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh auch Dietmar Wolf - Fachbereichsleiter Bau der Stadt Hoyerswerda.

Im Mittelpunkt des Nachmittags stand ein Überblick über aktuelle und geplante Stadtentwicklungsprojekte. Herr Wolf, stellte verschiedene Vorhaben vor, die im Rahmen der EFRE-Förderrichtlinie „Nachhaltige integrierte Stadtentwicklung 2021–2027“ umgesetzt werden sollen. Dazu gehören unter anderem die Errichtung eines neuen Spielplatzes im Altstadtpark, die Weiterentwicklung des Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadions zur Hauptsportstätte der Stadt sowie Maßnahmen zur energetischen Optimierung und zur Erneuerung der Zuwegung am Haus der Begegnung (VbFF).

Ein weiteres Thema war die Investitionsoffensive der Bundesregierung. Durch eine Gesetzesänderung, die im März 2025 vom Bundestag beschlossen wurde, wurden zusätzliche finanzielle Spielräume für Investitionen in Infrastruktur und Klimaneutralität geschaffen. Auch die Stadt Hoyerswerda kann von diesen Fördermöglichkeiten profitieren.

Neben den oben genannten vorgestellten Themen hatten die Gäste aber natürlich auch wieder die Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen. So fragte eine Bürgerin, was es mit der eingezäunten Fläche, auf der ehemals die Orange-Box stand, auf sich hat. Torsten Ruban-Zeh konnte Auskunft geben über das geplante Bauvorhaben an dieser Stelle. Auch wie es mit dem Bahnhofsgebäude weitergehe, welches schon des Öfteren Thema bei Frag den OB war, wollte ein Bürger wissen. Hier konnte ebenso Auskunft gegeben werden.

Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden die Gelegenheit, sich aus erster Hand über aktuelle Entwicklungen zu informieren und mit der Stadtverwaltung ins Gespräch zu kommen.

Die nächste Runde Frag den Oberbürgermeister findet am 08.05.2026 in der Stadtbibliothek statt.

Zu Gast war neben Torsten Ruban-Zeh auch Dietmar Wolf - Fachbereichsleiter Bau der Stadt Hoyerswerda.
Separator Image
Veranstaltungsrückblick: Ostereier-Workshop

Ostereier-Workshop in der Bibliothek

Am vergangenen Mittwoch, den 25. März 2026, fand in der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek ein kreativer Oster-Workshop in Zusammenarbeit mit dem Projekt ZARI – Netzwerk für sorbische Sprache und regionale Identität statt.

Die Teilnehmenden hatten die Gelegenheit, eigene Ostereier im traditionellen sorbischen Stil zu gestalten. Aus schlichten Plastikeiern entstanden mit etwas Geduld und viel Liebe zum Detail individuelle Dekorationen für Garten und Balkon. Dabei konnten verschiedene Techniken ausprobiert und eigene Ideen umgesetzt werden. Frau Maria Šołćic vom ZARI-Netzwerk, welche den Workshop leitete, begleitete die Teilnehmenden den Nachmittag über und gab hilfreiche Hinweise sowie Einblicke in die sorbische Kultur und die hiesigen Ostertraditionen der Sorben. So hat jedes Muster auf dem Ei auch eine Bedeutung wie Glück, Gesundheit oder Schutz vor dem Bösen.

Veranstaltung: Ostereier Workshop in der Bibliothek
Maria Šołćic erklärt den Teilnehmenden, was es zu beachten gibt.

In gemütlicher Atmosphäre kamen die Gäste während des Gestaltens schnell miteinander ins Gespräch – mal auf Deutsch, mal auf Sorbisch oder einfach ganz selbstverständlich gemischt. Auch Kinder waren mit Freude dabei und brachten ihre eigenen kreativen Ideen ein.

Zum Abschluss wurden die fertigen Eier versiegelt, sodass sie nun wetterfest sind und draußen ihren Platz finden können.

Der Workshop bot nicht nur Raum für kreatives Arbeiten, sondern auch für Austausch und Begegnung. Insgesamt ein rundum gelungener Nachmittag, der sicher vielen in guter Erinnerung bleiben wird.

Teilnehmende beim gestalten der Ostereier.

Dialog-Café März: Alleinerziehend in Indien

Dialog-Cafe´ März: Alleinerziehend in Indien

Am 4. März 2026 lud die Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek im Rahmen der Frauenaktionswochen des Landkreis Bautzen zu einem besonderen Dialog-Café ein: Sophie Mörbe gab Einblicke in ihr Leben als alleinerziehende Mutter in Indien.

Sophie Mörbe lebte insgesamt fast zwölf Jahre im indischen Bundesstaat Goa. Ab 2016 übernahm sie die Verantwortung für ihren Sohn allein – doch trotz der Herausforderungen war sie eingebettet in ein Umfeld, das durch Nähe, Unterstützung und Gemeinschaft ein echtes Zuhause bot. In ihrem Vortrag erzählte sie von den täglichen Aufgaben, Unsicherheiten und besonderen Momenten des Ankommens in einem anderen kulturellen Kontext. Dabei ging es nicht nur um das Leben als Mutter, sondern auch um die Erfahrung, als Frau allein in Indien selbstbestimmt zu handeln, gesellschaftliche Rollenbilder zu hinterfragen und den Mut zu finden, den eigenen Weg zu gehen.

Ein zentraler Teil des Abends war der Blick auf kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede rund um Schwangerschaft, Geburt und Kinderbetreuung. Sophie Mörbe erklärte, wie in Indien Verantwortung oft selbstverständlich geteilt wird: Familie, Nachbarschaft und Freundschaften spielen eine große Rolle, und Kinder wachsen in einem stark gemeinschaftlich geprägten Umfeld auf. Im Vergleich zu westlichen Lebensrealitäten wurde deutlich, wie stark die Gemeinschaft in Goa Alleinerziehende unterstützt und wie sehr soziale Nähe Sicherheit und Rückhalt gibt.

Besonders eindrucksvoll war für die Zuhörenden, wie Sophie Mörbe und ihr Sohn durch die Menschen in Goa getragen und begleitet wurden – ein Beispiel dafür, wie eine starke Gemeinschaft das Leben erleichtert und bereichert.

Das Dialog-Café bot Raum für Fragen, Austausch und persönliche Einblicke in ein Leben zwischen zwei Kulturen. Es zeigte, wie wertvoll Erfahrung, gegenseitige Unterstützung und offene Gespräche sind – und hinterließ viele Denkanstöße darüber, wie Gemeinschaft in unterschiedlichen Kulturen gelebt wird.

Separator Image
Veranstaltungsrückblick 53. Todestag Brigitte Reimann

„Was ich auf dem Herzen habe“ – Zeitzeugen über Brigitte Reimann

Anlässlich des 53. Todestages von Brigitte Reimann am 20.02.2026 haben wir gemeinsam mit dem Freundeskreis für Kunst und Literatur zu einer besonderen Lesung in die Bibliothek eingeladen. Unter dem Titel „Was ich auf dem Herzen habe – Zeitzeugen über Brigitte Reimann“ stand diesmal nicht das Werk der Schriftstellerin selbst im Mittelpunkt, sondern persönliche Texte über sie – geschrieben von Menschen, die ihr literarisch und menschlich eng verbunden waren.

Die ausgewählten Beiträge stammen aus dem Buch „Was ich auf dem Herzen habe“. In Erinnerungen, Essays und sehr persönlichen Würdigungen zeichneten Weggefährtinnen und Weggefährten ein vielschichtiges Bild der Autorin. Ihre Texte eröffneten berührende Einblicke in Reimanns Charakter, ihr künstlerisches Selbstverständnis und die gesellschaftlichen Spannungsfelder ihrer Zeit.

Zu hören waren unter anderem Beiträge von Volker Braun, Reiner Kunze, Wolfgang Schreier, Helmut Sakowski, Irmgard Weinhofen, Dorothea Kleine, Waltraud Skoddow und Gert Neumann.

Gelesen wurden die Texte von Heidrun Dietrich, Christine Neudeck und Silvia Lohr vom Freundeskreis. Mit viel Gespür für Ton und Zwischentöne ließen sie die Erinnerungen der Weggefährten lebendig werden.

Es war ein Abend, der nicht nur an eine bedeutende Schriftstellerin erinnerte, sondern auch spürbar machte, wie sehr ihr Denken und Schreiben bis heute nachwirkt. Eine stille, eindrucksvolle Hommage – und ein schönes Zeichen dafür, dass Brigitte Reimann auch 53 Jahre nach ihrem Tod nichts von ihrer Kraft verloren hat.

Das Buch "Was ich auf dem Herzen habe" können Sie sich selbstverständlich bei uns ausleihen.
Klicken Sie hier, um zum Buch zu gelangen.

Veranstaltungsrückblick Deutsch-Sorbische Märchen und Sagenstunde

Deutsch-Sorbische Märchen und Sagenstunde in der Bibliothek

Am 11. Februar 2026 luden Gabriela Linack und Lubina Dutschmann vom Domowina-Regionalverband und die Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek Hoyerswerda zu einem besonderen Märchennachmittag ein. Große und kleine Gäste konnten in die Welt der sorbischen Märchen eintauchen – vorgelesen sowohl auf Sorbisch als auch auf Deutsch.

Im Mittelpunkt stand das bekannte Märchen „Pumphut“, erzählt vom Müllerburschen Martin. Die Zuhörer erfuhren, wie Martin zu seinem Beinamen „Pumphut“ kam, welche Abenteuer er erleben durfte und warum er in der Lausitz und weit darüber hinaus sowohl geliebt als auch gefürchtet wurde.

Besonders eindrucksvoll wurde die Geschichte durch das Kamishibai, ein traditionelles japanisches Erzähltheater, das mit Bildern die Handlung lebendig machte. So konnten die Kinder und Erwachsenen die Abenteuer von Martin Pumphut nicht nur hören, sondern auch visuell miterleben.

Die Veranstaltung bot den Gästen die Gelegenheit, sich von der Magie des sorbischen Märchens verzaubern zu lassen und die Geschichte auf zwei Sprachen zu genießen. Ein Nachmittag, der Kindern wie Erwachsenen gleichermaßen in Erinnerung bleiben wird und einmal mehr zeigte, wie lebendig und spannend sorbische Märchen sein können.

Separator Image