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16.10.2019

Ich will nicht vergessen, wer ich bin! | Ethik und Literatur | Lesung und Gespräch

Ich will nicht vergessen, wer ich bin! | Ethik und Literatur | Lesung und Gespräch
Demenz bzw. deren häufigste Form Alzheimer macht uns Angst. Angst vor Vergesslichkeit, Angst vor Lächerlichkeit, Angst davor nichts mehr mitzubekommen. Über 50 % der über 80-Jährigen leiden an Alzheimer. Aber bedeutet diese Krankheit heutzutage unausweichlich das Ende eines lebenswerten Lebens? In der neuen Veranstaltung unserer Reihe „Ethik und Literatur – Lesung und Gespräch“ werden wir neben dem ernsthaften Umgang mit der Krankheit auch die humorvolle Seite von Demenz entdecken. Denn wie heißt es immer: „Kinder und Narren sagen die Wahrheit“. Die Auswirkungen der Demenz sind ja durchaus vergleichbar mit dem Verhalten von Kindern – nur Kinder sozialisieren sich je älter sie werden, bei Demenzkranken ist es genau andersherum.
Und doch ist man mit seinem Schicksal nicht hilflos ausgeliefert. Die moderne Medizin wie auch die  Gesellschaft helfen und unterstützen sowohl Betroffene als auch deren Angehörige, die ja ebenfalls schwersten Belastungsproben ausgesetzt sind. Sie können die Hilfe professionellen Pflegekräften übertragen und trotzdem mit einem regelmäßigen Besuch sagen „Ich bin für Dich da!“
Die vielen Facetten im Umgang mit der eigenen Erkrankung aber auch die Problemstellungen als Angehörige thematisieren wir in dieser Veranstaltung – wie immer ergänzt durch bewegende Texte und der Einladung zum Gespräch.

Bei Lesung und Gespräch erhalten Sie am 16.10.2019, 15:00 Uhr in Ihrer Stadtbibliothek, Anregungen und Informationen und erfahren von literarischen Werken mit berührenden Inhalten.

Wissenschaftliche Leitung

Frank Dietrich | Vorsitzender des Ethikkomitees am Lausitzer Seenland Klinikum

Veranstalter:
Lausitzer Seenland Klinikum GmbH | Untertützt von der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek Hoyerswerda

Der Eintritt ist frei

 

06.11.2019

Cornelius Pollmer liest aus seinem Buch RANDLAND - Reportagen und Berichte aus dem deutschen Osten

Cornelius Pollmer liest aus seinem Buch RANDLAND - Reportagen und Berichte aus dem deutschen Osten

»Was ist da eigentlich los bei euch im Osten?«
Diese Frage begleitete Cornelius Pollmer - Korrespondent der Süddeutschen Zeitung - der in seiner Heimatstadt Dresden arbeitete. Auf seinen Reisen durch die Region entstanden viele nach Antworten suchende Texte, die sich in diesem Band zu einem Bild summieren. Darauf zu sehen sind alltäglicher Reichtum, etwa beim Wandern in der Sächsischen Schweiz und provokante Gegenwartskunst wie die senkrecht aufgestellten Busse in Dresden. Zu diesem Bild aber gehören auch der Argwohn, der Hass und die Gewalt, mit denen sich speziell Sachsen in den vergangenen Jahren einen schwierigen Namen gemacht hat. Das Bunte steht neben dem Dunklen und nur beides zusammen kann der Realität in dieser Region nahekommen.

Cornelius Pollmer

Cornelius Pollmer, geboren 1984 in Dresden, schreibt für die Süddeutschen Zeitung, zuletzt als Korrespondent für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Stationen zuvor waren die Sächsische Zeitung, die Jugendzeitschrift SPIESSER, die Wochenzeitung Die ZEIT. Er wurde an der Deutschen Journalistenschule ausgebildet und ist gelernter Volkswirt.

Eine Lesung in der Reihe Literaturforum Bibliothek des dbv Landesverbandes Sachsen im Deutschen Bibliotheksverband e.V. mit dem Sächsischen Literaturrat e.V.

06. November 2019 | 17:30 Uhr

Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek Hoyerswerda

Eintritt frei 

“Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes“.