Musikschule Hoyerswerda
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26.10.2018

Bettina Wilpert liest "Nichts, was uns passiert" - ein Roman

Bettina Wilpert liest

Leipzig. Sommer. Universität, Fußball-WM und Volksküche. Gute Freunde. Eine Geburtstagsfeier. Anna sagt, sie wurde vergewaltigt. Jonas sagt, es war einvernehmlicher Geschlechtsverkehr. Aussage steht gegen Aussage. Nach zwei Monaten nah an der Verzweiflung zeigt Anna Jonas schließlich an, doch im Freundeskreis liegt bald das Wort "Falschbeschuldigung" in der Luft. Jonas’ und Annas Glaubwürdigkeit und ihre  Freundschaften werden aufs Spiel gesetzt.

Der Roman „nichts, was uns passiert“ thematisiert, welchen Einfluss eine Vergewaltigung auf Opfer, Täter und das Umfeld hat und wie eine Gesellschaft mit sexueller Gewalt umgeht.

Bettina Wilpert , geboren 1989, aufgewachsen bei Altötting. Sie studierte Kulturwissenschaft, Anglistik und Literarisches Schreiben in Potsdam, Berlin und Leipzig. Sie war u.a. Finalistin des 23. Open Mike, Stipendiatin des 20. Klagenfurter Literaturkurses, Artist in Residence auf dem PROSANOVA 2017 und Stipendiatin der Autorenwerkstatt Prosa 2017 des Literarischen Colloquiums Berlin. Veröffentlichungen u. a. in Bella Triste, Metamorphosen, Outside the Box, P.S. Politisch Schreiben und testcard. Sie arbeitet als Trainerin für Deutsch als Fremdsprache und lebt in Leipzig. „nichts, was uns passiert“ ist ihr Debütroman.

26.10.2018 | 18 Uhr

Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek

Eintritt frei

14.11.2018

Neuerwerbungen - kennenlernen und ausleihen

Neuerwerbungen - kennenlernen und ausleihen

Neu bei uns und neu für Sie.
Eine breite Palette an Neuerwerbungen erwartet Sie - zum kennenlernen, reinschmökern und drüber reden.

Finden Sie Ihr neues Lieblingsbuch mit Empfehlungen Ihrer Stadtbibliothek.
Wohlfühlen und genießen bei Kaffee oder Wein...

Es ist Ihre Zeit zum Schmökern, Austauschen und Ausleihen…
...auch nach den Öffnungszeiten

14.11.2018 | 17 Uhr

Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek

Eintritt frei

05.12.2018

Heike Rittel und Jürgen Karwelat lesen "Lasst uns reden - Frauenprotokolle aus der Colonia Dignidad"

Heike Rittel und Jürgen Karwelat lesen

Westdeutschland in den 1960er Jahren: Laienprediger Paul Schäfer entführt fast zweihundert Kinder ins chilenische Ausland. Er gründet dort eine brutale Sekte, in der die betroffenen Kinder über Jahrzehnte sexuell und als Arbeitssklaven missbraucht werden - die

Colonia Dignidad.

Später geraten auch zahlreiche chilenische Kinder in die Fänge Schäfers. Die Sekte stellt sich nach dem Putsch im Jahre 1973 auch in den Dienst der Pinochet-Diktatur. Gemeinsam mit dem Geheimdienst DINA werden hier chilenische Oppositionelle eingesperrt, gefoltert und getötet. Erst die allmähliche Demokratisierung Chiles schafft die Bedingungen, dem Ganzen ein Ende zu setzen. Zurück bleiben hunderte Menschen, geprägt durch Betrug und Unterdrückung in unvergleichlichem Ausmaß.
Heike Rittel hat sich auf die Spur der Frauen dieser ehemaligen Sekte begeben, deren Schicksal bisher wenig oder gar nicht im Fokus der öffentlichen Betrachtung stand. Sie hat mit ihnen zusammen gelebt, ihren Alltag kennengelernt, ihre Angehörigen, die Orte, mit denen sie ihre Erinnerungen verknüpfen.
Entstanden ist eine sensible Zusammenstellung von ganz und gar subjektiven weiblichen Opferschicksalen, die nicht nur völlig neue Dimensionen der verbrecherischen Geschehnisse vor Ort erschließt. Während bisher in Film und Literatur von den Betroffenen oft ein graues, gleichgeschaltetes und uniformiertes Bild gezeichnet wird, fand Heike Rittel in ihren Interviews hinter den Fassaden Überraschendes: Sehr persönliche Schicksale mit ganz unterschiedlichen Überlebensstrategien und Formen der Vergangenheitsbewältigung.
Die ausführliche Einleitung von Jürgen Karwelat stellt die Protokolle in den zeithistorischen Zusammenhang. Die eindrucksvollen Fotos des Fotografen und Kameramannes Andreas Höfer erwecken die Protokolle emotional zum Leben und lassen hinter den Gesichtern erkennen, dass Menschlichkeit selbst unter extremen Diktaturen nicht auslöschbar ist.

05.12.2018 | 15 Uhr

in der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek

Eintritt frei

31.12.2018

Seit dem 01. Mai 2018 verleiht die Stadtbibliothek Hoyerswerda E-Book-Reader

Seit dem 01. Mai 2018 verleiht die Stadtbibliothek Hoyerswerda E-Book-Reader

In der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek Hoyerswerda spielen die neuen Medien schon lange keine untergeordnete Rolle mehr. Bereits mit der Einführung der Onleihe Oberlausitz im Jahr 2013 positionierte sich die Bibliothek offen gegenüber Neuheiten. Seitdem ist eine konstante Entwicklung bei der Entleihung von E-Books, E-Filmen, E-Hörbüchern sowie E-Zeitschriften zu verzeichnen. Nun möchte die Bibliothek auch für die weniger technikversierte Bevölkerung in Hoyerswerda und Umland einen Zugang zu neuen Medien schaffen. Hierfür erwarb die Bibliothek jüngst drei Tolino E-Book-Reader als Verleihbestand. Auf Wunsch können auch von den Bibliotheksmitarbeitern vorab E-Books auf das Gerät gespielt werden, die dann für eine 14-tägige Leihfrist zur Verfügung stehen. Ein weiterer Vorteil dieses Dienstes ist, dass die Schriftgröße der entliehenen E-Books an die individuellen Lesebedürfnisse des Lesers angepasst werden können. Erstmalig erhebt die Bibliothek für diesen Service eine Leihgebühr von drei Euro pro 14-tägiger Leihfrist.

31.12.2018

Änderung der Benutzungs- und Entgeltordnung ab 01. Mai 2018

Änderung der Benutzungs- und Entgeltordnung ab 01. Mai 2018

Mit dem Voranschreiten und Ausbau des Bibliotheksservice ergeben sich Änderungen in der Benutzungsordnung sowie Kostenerhöhungen in der Entgeltordnung der Bibliothek, welche ab dem 01.05.2018 in Kraft treten. Eins sei aber schon jetzt erwähnt: eine Erhöhung der Jahresgebühr ist nicht zu erwarten. Ein Anstieg der Entgelte ist im Bereich der Versäumnisgebühr zu verzeichnen und zum Beispiel auch bei Wiederbeschaffung oder Verlustmeldungen von Medien und Benutzerausweisen.